Vortrag im Ginkgo-Zentrum von Andrej Koslow in Twiste beschäftigt sich mit Blockaden im Kopf

Selbstheilungskräfte lassen sich aktivieren

Twiste - Hoffnung für Krebspatienten im Endstadium? Organe, die wieder nachwachsen? – Gerne würde man glauben, was russische Heiler wie Grigorij Grabovoj erzählen. Doch für westeuropäische 
Ohren klingt vieles 
einfach unmöglich.

Für Andrej Koslow, der in seinem Ginkgo-Zentrum an der Twister Hauptstraße Gesundheit in einer ganzheitlichen Sichtweise propagiert, ist vieles möglich, wenn der moderne Mensch nur bereit ist, sich darauf einzulassen. Koslow: Das Problem hat 
einen Namen: „Kollektives Bewusstsein“ oder anders gesagt: unsere vorgefasste Meinung. Der rationale Mensch sieht den Menschen als Maschine, die altert und irgendwann nicht mehr funktioniert. Eine Maschine kann sich nicht selbst 
reparieren. Als Lehrer für Chemie und Biologie hat er Naturwissenschaften studiert. Doch wenn er den Begriff Naturwissenschaft verwendet, dann liegt die Betonung auf „Natur“. Erst die Rückbesinnung auf eine 
natürliche Lebensweise lässt den Menschen den Weg zur 
inneren Mitte finden, ist An-
drej Koslow überzeugt. In jeder Zelle sei mit der DNA und den Chromosomen der komplette Bauplan für den ganzen Körper gespeichert. Der kranke Mensch müsse nur in die Lage versetzt werden, die Selbstheilungs-
kräfte zu aktivieren. Koslow ist überzeugt: „Die 
Fähigkeit dazu wurde uns gegeben. Der Körper kann sich 
komplett regenerieren. Damit sich die Möglichkeit eröffnet, muss darüber gesprochen und informiert werden. Nur wenn das Bewusstsein bereit ist, sich darauf einzulassen, kann der 
innerliche Schalter umgelegt werden“, glaubt Koslow. In seinem Ginkgo-Zentrum 
an der Twister Hauptstraße hat er für sich und seine Familie ein kleines Paradies geschaffen, in dem man sich um ein Leben in Harmonie mit der 
Natur bemüht. Einmal im Jahr fliegt er zurück in seine russische Heimat, um am Schwarzen Meer 
in einer Anastasia-Siedlung Körper und Seele aufzutanken und neue Kraft zu schöpfen. 
Die Siedlungsidee stammt von einer jungen Frau aus der Taiga. Die Siedlungen, in denen bis 
zu 200 Familien zusammenleben, bemühen sich um ein 
autarkes Leben. Man hilft sich gegenseitig, lebt nach alten Traditionen. „Das sind keine Sekten. Religion spielt keine Rolle. Es geht auch nicht um Geld, sondern nur um ein friedliches Zusammenleben in Harmonie mit der Natur“, so Koslow. Zurück in Twiste lädt Koslow am Sonnabend, 25. Januar, seine Nachbarn und alle Interessierten von 15 bis 19 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ins Ginkgo-Zentrum ein, um einige der verschiedenen Wege zur inneren Mitte aufzuzeigen. Es gibt Lachyoga mit Margit Jäger, einen praxisorien-
tierten Workshop zum Thema Rückenschmerzen, Tai-Chi mit Isa Rössner. Im Mittelpunkt steht aber um 18 Uhr der Vortrag über „die Lehre von Grigorij Grabovoj und die Idee, fehlende Organe wieder wachsen zu lassen.“ Weitere Informationen bei Andrej Koslow, Telefon 05695/995160.

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