Niederelsunger Straße in Ehringen bleibt bis Ende November gesperrt

Sofortprogramm Kanal zügig umgesetzt

+

Volkmarsen-Ehringen - Die Stadt Volkmarsen setzt konsequent das 2008 vom Land Hessen aufgelegte Sofortprogramm Abwasser für die Erneuerung schadhafter Kanalleitungen um.

Auf einer Strecke von rund 700 Metern Kreisstraße lässt die Stadt in der Niederelsunger Straße 530 Meter Kanalleitung und 600 Meter Wasserleitung austauschen. Auf der Prioritätenliste der Kreisstraßen war das Straßenbauprojekt eigentlich erst für das kommende Jahr vorgesehen. Um aber alles in einem Guss zu erledigen, erklärte sich die Stadt bereit, den Straßenbau für den Landkreis in Höhe von rund 300000 Euro vorzufinanzieren. Insgesamt werden hier bis Ende November rund 860000 Euro bewegt werden.

Insgesamt hat die Stadt Volkmarsen aus dem Abwassersofortprogramm Darlehen in Höhe von rund 3,6 Millionen euro erhalten. Hiervon übernimmt das Land einen Teil der Tilgung in Höhe von rund 1,26 Millionen Euro.

Das Geld ist vor allem für solche Kanalabschnitte bestimmt, die nach Kameradurchfahrten besonders große Schäden aufwiesen.

Seit Beginn der Umsetzung des Sofortprogramms hat die Stadt bereit vier große Baustellen abgearbeitet: Im Stadtteil Ehringen wurden in vier Bauabschnitten rund 1,5 Millionen Euro investiert. Betroffen waren hier die Mittelstraße, die Oberstraße, der Wiesenweg, der Bergweg, der Kuhlenberg, Am Pollengrün, Unterm Wiesenberg, Rasenweg und die Querstraße. Im Stadtteil Külte wurden in zwei Bauabschnitten eine Million Euro in neue Kanalleitungen gesteckt. Hier profitierten der Hortweg, Heideweg, Diesbesweg, Am Freistuhl, Lützer Weg, Hinter dem Schoppen, alte Mühle, Eichweg, Auf dem Bühl und Wiesenhöfe.) Weitere 690000 flossen nach Lütersheim (Viesebecker Straße, Am Pfingstbruch, Dorfstraße, Zum Weidenbusch). In Herbsen reichten 70000 Euro für den Haidlandweg.

Bürgermeister Linnekugel betonte beim einem Ortstermin in der Niederelsunger Straße: „Im Zuge der Bauarbeiten sind unsere Stadtwerke stets bemüht, auch die finanziellen Mittel für die Wasserleitungen und den Gehwegeausbau zur Verfügung zu stellen. Die Anlieger sind meisten nur mit den Kosten für den eigenen Hausanschluss beteiligt. (es)

Kommentare