Photovoltaikanlagen auf Logistikhalle Volkmarsen geplant

Solarstrom für Wurstfabrik

Volkmarsen - Eine drei Megawatt starke Photovoltaikanlage wird auf dem Dach des Logistikzentrums gebaut und zur Versorgung des benachbarten fleischverarbeitenden Unternehmens Henkelmann genutzt.

Volkmarsen. Die Firma verbrauche im Jahr vier Megawatt und könne mithilfe dieser Investitionen Geld sparen, wie die Leiterin Finanzen/Personal, Sabine Born, dazu auf Anfrage der WLZ erklärte. Insgesamt 3,5 Millionen Euro werden investiert. So will die Firma Henkelmann eine Leistung von 1,7 MW auf dem Dach installieren lassen. Weitere 1,3 MW will die Firma BLG, die unter anderem den Bürgersolarpark in Volkmarsen betreibt, anbieten. Letzte Hürde bildet die Netzverträglichkeitsprüfung durch das Energieversorgungsunternehmen e.on. Um Henkelmann an die PV-Anlage anschließen zu können, muss eine eigene Stromleitung verlegt werden. Fast alle erforderlichen Verträge wurden unter Dach und Fach gebracht. Der mithilfe von Sonnenenergie produzierte Strom wird nicht nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz subventioniert. Weil damit der Eigenbedarf gedeckt werden soll, muss keine EEG-Umlage gezahlt werden. Zudem profitiert der Betreiber des Logistikzentrums durch die Mieteinnahmen.Henkelmann Waldecker Wurstspezialitäten könne auf dieser Basis mit dem Bemühen um Nachhaltigkeit werben. Neben der Verwendung von Fleisch aus der Region sei die Nutzung von Solarstrom aus der eigenen Anlage ein positiver Aspekt. (ah)

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