Volkmarsen

Spatenstich für Anbau an die Külter Sporthalle

-  Volkmarsen-Külte (-es-).Die acht Spaten, die für den symbolischen Baubeginn an der Külter Sporthalle zurecht gestellt waren, reichten nicht aus, um allen arbeitswilligen Ehrengästen ein Betätigungsfeld zu geben. Doch für die kalkulierten 946 000 Euro werden die beauftragten Baufirmen schon das nötige Großgerät mitbringen, damit noch vor Weihnachten die Fertigstellung der Halle gefeiert werden kann.

Dieses halb Jahr können die Külter Handballer sich noch gut begnügen. Schließlich mussten sie viele Jahrzehnte ohne normgerechte Wettkampfhalle auskommen. Besonders ärgerlich war das, wenn die eigenen Heimspiele in fremden Hallen, mal in Volkmarsen, mal in Bad Arolsen ausgetragen werden mussten. Diese Provisorien sollen bald ein Ende haben. Dafür sorgt der Hallenanbau, der die Külter Halle 17 Meter länger macht und mit einer Tribüne ausstattet. Offizieller Baubeginn für das erste Projekt im so genannten Stadtumbau Nordwaldeck war am Donnerstagabend. Das Förderprogramm des Landes wurde 2005 aufgelegt und für die vier nordwaldeckischen Gemeinden bewilligt, doch erst jetzt, fünf später, kann das erste Projekt in Angriff genommen werden. Das Förderprogramm sei vielleicht „etwas sperrig und bürokratisch“ räumte Landrat Dr. Reinhard Kubat diplomatisch formulierend ein, freute sich aber mit allen Kültern, dass es nun endlich losgeht. Den Großteil der Kosten, 70 Prozent, übernimmt das Land Hessen, die restlichen 30 Prozent teilen sich die vier nordwaldeckischen Nachbarstädte. So kommt es, dass Bad Arolsen für die Külter Halle 15 Prozent der Baukosten beisteuert, Volkmarsen, Diemelstadt und Twistetal jeweils fünf Prozent. Bei den nächsten Stadtumbauprojekten in den anderen Gemeinden gilt der gleiche Verteilungsschlüssel.

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