Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung berät die Details

Strandbad bleibt Baustelle bis 2015

Das Gelände am Twistesee-Strandbad wurde vor drei Monaten neu modelliert. Foto: Elmar Schulten

Bad Arolsen-Wetterburg - „Die Strandbad-Baustelle liegt voll im Zeitplan“, hieß es am Montagabend im Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung. Grund für diese Feststellung waren die sich häufenden Nachfragen, warum die Strandbadbaustelle drei Monate geruht habe, obwohl anderenorts, etwa bei den neuen Logistikhallen in Volkmarsen, in der gleichen Zeit fast der komplette Rohbau aus dem Boden gewachsen ist.

Bauamtsleiter Heinz Lösekamm bekräftigte, dass niemand mit dem milden Win-ter habe rechnen können. Deshalb habe die Verwaltung im Herbst unter dem Eindruck der hohen Auslastung der heimischen Baufirmen darauf verzichtet, die fürs Frühjahr geplanten Arbeiten auszuschreiben: „Wir hätten sonst viel zu hohe Preise bekommen. Die Anfang des Jahres erfolgte Ausschreibung habe genau die Preise ergeben, mit denen man im Rathaus auch kalkuliert habe.“ So bleibt es beim geplanten Fertigstellungstermin im Frühjahr 2015.

Im Ausschuss ging es um weitere Details der Ausführungsplanung: Ganz konkret wurde ausführlich diskutiert, wie der Promenadenweg am besten gebaut wird: Im Gespräch war ein farbiger Asphalt, der aber wegen der zu erwartenden Mehr-kosten wieder verworfen wurde.Nun wird überlegt, ob der fertige Asphaltweg noch mit einer Sandschicht zu bekleben wäre. Ähnlich belastbare Straßenoberflächen gebe es auch am Frankfurter Kreuz, berichtete die Planerin im Ausschuss. Durch die Sandoberfläche werde die Promenade am Strandbad als besonderer, hochwertiger Bereich hervorgehoben, warben Architekt Arno Puy und Bauamtsleiter Heinz Lösekamm. Die Sandbeschichtung schlägt allerdings mit rund 15000 Euro zu Buche.

Andere Ausführungsdetails wurden schon beim Ortstermin im Januar diskutiert: So sollen der für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen leicht zu befahrende Zickzackweg von der Promenade zum Wasser mit Holzbohlen angelegt werden, während die Wendepunkte in Beton ausgeführt werden. Die gleichen Materialien, Holz und Beton, sind übrigens auch für die Treppenanlage zum Wasser eingeplant. (es)

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