Bad Arolsen

Strandbad-Investition soll langfristig sparen helfen

- Bad Arolsen (r/es). In der kontroversen Diskussion um die Umgestaltung des Twistesee-Strandbads bezieht der Magistrat eindeutig für das Projekt Position und rechnet vor, dass sich damit langfristig Kosten einsparen ließen.

Die Stadt setze bei ihren Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeit, betont Bürgermeister Jürgen van der Horst und verweist auf das neu eingeführte Bauinvestitions-Controlling. Ein Schwerpunkt sei dabei die obligatorische Wirtschaftlichkeitsprüfung unter Einbeziehung der nachfolgenden Haushaltsjahre. Das sei auch schon bei den Projekten Bürgerzentrum und Bürgerhaus praktiziert und öffentlich vorgestellt worden. Der Magistrat betont in einer schriftlichen Stellungnahme, dass sich das Projekt in den aktuellen Bestand der Einrichtungen am See ebenso einfügen werde sowie in die inzwischen erarbeitete Tourismuskonzeption. Diese sehe neben der Vermittlung der facettenreichen Kultur die Betonung des natürlichen Umfeldes mit dem Twistesee als Erholungs- und Ruheraum vor. Damit werde sich auch bei einem Neubau des Strandbades der Charakter des Twistesees nicht verändern. Dabei verweist der Magistrat auch auf die erfolgreiche Anfangszeit des Twistesees: Das vor rund 30 Jahren neu geschaffene Strandbad – maßgeblich angeschoben durch Bürgermeister a.D. Dr. Günter Welteke - habe seinerzeit überregionale Aufmerksamkeit ausgelöst und war von den Gästen und der Bevölkerung sehr gut angenommen worden. Erster Stadtrat Helmut Hausmann: „An diese Entwicklung wollen wir anknüpfen.“

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