Orpethal

Ein Stück Heimat an der Autobahn 44

- Diemelstadt-Opethal (-ah-). Reicht eine 1,50 Meter hohe und 370 Meter lange Schallschutzwand, um das Haus Schaake-Varlemann in Orpethal vor Lärm von der Autobahn zu schützen?

Armin Schaake und die jetzige Eigentümerin, seine Tochter Carmen Schaake-Varlemann, glauben das überhaupt nicht. Und mit Blick vom Gartengrundstück auf die Lastzüge, die alle zehn Sekunden über die nahe gelegene Autobahn donnern, ist auch schwerlich eine völlige Entlastung vom Verkehrslärm zu erwarten. Immerhin ist den seit Jahrzehnten dort lebenden Familien ein Teilerfolg gelungen: Eine Schallschutzwand soll demnächst, ein Termin steht noch nicht fest, nach 15-jährigem Schriftwechsel mit Behörden und Ministerien gebaut werden. Wirtschaftsminister Dieter Posch hat dies der Familie im vergangenen Frühjahr schriftlich zugesagt. Ohne die fachliche Kompetenz bestreiten zu wollen, so antwortete Carmen Schaake-Varlemann in einem Schreiben an das Wirtschaftsministerium, bezweifele sie, „ob eine nur 1,50 Meter hohe Lärmschutzwand den erhofften Erfolg bringen kann“. In einer Antwort verweist das Ministerium auf die gesetzlichen Grundlagen der Entscheidung. Und: „Die vorgesehene Begrenzung der Wandhöhe erfolgt vor dem Hintergrund Wirtschaftlichkeit der Maßnahme einerseits und des Verkehrswertes der zu schützenden baulichen Anlagen andererseits“, heißt es darin weiter. Mehr in der gedruckten Ausgabe.

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