Bad Arolsen

Stützmauer bricht – Risse in Hauswand

- Bad Arolsen. „Ein Haus in der Albert-Schweitzer-Straße droht einzustürzen“, lautete die Meldung, die die Polizei am Montagmorgen gegen 9.40 Uhr von der Leitstelle erhielt. Doch als sich der erste Schrecken gelegt hatte und die Experten von Kreisbauamt und Technischem Hilfswerk die Situation vor Ort genau in Augenschein genommen hatten, konnte am Nachmittag vorerst Entwarnung gegeben werden.

Was war geschehen? – Vermutlich ausgelöst durch die starken Regenfälle am Wochenende waren die Bruchsteine einer Stützmauer unterhalb eines dreistöckigen Mehrfamilienhauses auf einer Länge von etwa zehn Metern herausgebrochen. Im Haus hatte sich das angehört wie ein Erdbeben. Die Bewohner fürchteten, das Haus habe sich bewegt und drohe nun einzustürzen. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk waren schnell zur Stelle. Das Kreisbauamt wurde informiert.

Das Gebäude steht auf einem stark abfallenden Grundstück in Richtung Aartal. Bauexperten stellten fest, dass sich vorhandene Risse auf der Vorderseite des Hauses bei dem Bruch der Stützmauer möglicherweise vergrößert haben. Um die weitere Entwicklung besser beurteilen zu können, wurden hier Markierungen angebracht. Das vorsorglich geräumte Gebäude wurde als nicht akut gefährdet eingestuft. Die weitere Entwicklung soll aber beobachtet werden. (es)

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