Archäologische Voruntersuchung auf Gelände des abgerissenen Kaufhauses Bock

Tief graben und möglichst nichts finden

Volkmarsen - Archäologische Voruntersuchungen werden in der nächsten Woche auf dem Gelände des abgerissenen Kaufhauses Bock in Volkmarsen beginnen.

Anlass geben intensive Gespräche mit Investoren über eine Nutzung der von der Stadt im Zuge der Stadtsanierung erworbenen Fläche an der Wittmarstraße. Ohne das Okay des Landesamtes für Bodendenkmale wird aber keine Baugenehmigung für ein etwaiges Projekt zu erwarten sein. Daher sollen Mitarbeiter einer auf solche Untersuchungen spezialisierten Firma nach Auskunft von Bürgermeister Hartmut Linnekugel mit einem speziellen Bagger und behutsamem Einsatz der Schaufel die Frage untersuchen, ob sich im Untergrund noch Überreste der alten Stadtmauer oder von zwei Flutgräben befinden. Die, so ließen die Stadtverordneten nach der Ankündigung des Bürgermeisters am Dienstag durchblicken, sollten möglichst ebenso wenig wie andere bedeutende Relikte der Vergangenheit gefunden werden. Zwei Meter tief und ebenso breit soll eine Grabung vorgenommen werden, die sich quer durch das Grundstück zieht. Linnekugel rechnet mit Kosten von maximal 10 000 Euro, die Arbeiten sollten nach einer Woche abgeschlossen worden sein.Wie es aber nach einem möglichen Auffinden von historisch relevanten Überbleibseln aus der über 750-jährigen Vergangenheit der Kugelsburgstadt weiter geht, steht freilich in den Sternen. (ah)

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