TuS-Vorstand hat TuSpo-Kicker auf Arolser Trainingsgelände eingeladen

Fußballer rücken zusammen

+
Ehrungen beim TuS Bad Arolsen: Udo Jost (Mitte) wurde nach 50 Jahren Mitgliedschaft und vielen Jahrzehnten in Führungsämtern des Vereins zum Ehrenmitglied ernannt.

Bad Arolsen. Für 50 Jahre Mitgliedschaft im TuS und viele Jahrzehnte Einsatz an vorderster Front ist der langjährige Schiedsrichter und ehemalige Vorsitzende Udo bei der Jahreshauptversammlung im Clubheim am Beekmann-Stadion zum Ehrenmitglied des Bad Arolser Fußballvereins ernannt worden.

Vorstand bestätigt Bei den Vorstandswahlen wurde das Führungsgremium um Carsten Strippel für eine weitere Amtszeit bestätigt. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Torsten Janzen, Geschäftsführer Frank Sauer, Kassenwart Torben Fingerhut, Senioren-Obmann Harald Schmidt, Jugend-Obmann Lutz Fechner, Schriftführer Udo Janzen.

Einen Wechsel gab es lediglich bei den Alt-Herren: Stefan Massenkeil trat nach zwölf Jahren nicht mehr zur Wahl an. Zu seinem Nachfolger wurde Stefan Obermeier gewählt.

In seinem Jahresrückblick würdigte Strippel die vielen engagierten Mitglieder, Trainer und Jugendbetreuer, die den Verein mit Leben erfüllten. Aktuell zählt der TuS, der in drei Jahren sein 100-jähriges Bestehen feiern kann, 473 Mitglieder, darunter 118 Aktive. Besonders stolz ist der Verein darauf, dass in jeder Altersklasse von den Bambini bis zur A-Jugend eine Mannschaft gestellt werden kann. Das sei in Zeiten des demografischen Wandels keine Selbstverständlichkeit, betonte Strippel.

Der Verein hat auf den Zuzug von Flüchtlingen reagiert und viele junge Leute aus Syrien und Afrika zum Fußballtraining in die jeweiligen Altersklassen eingeladen. In den meisten Fällen funktioniert das Zusammenspiel sehr gut. Hier und da wünschten sich die Trainer mehr Regelmäßigkeit beim Trainingsbesuch.

 Als im Herbst der Mengerginghäuser Sportplatz Teil des Flüchtlingscamps wurde, luden die Bad Arolser Fußballer ihre sportlichen Rivalen zum Training ins Beekmann-Stadion ein. ein Zeichen der Solidarität unter Sportlern.

Mehr in der gedruckten WLZ.

Kommentare