Mehrkosten und Gestaltung Thema in Stadtverordnetensitzung

Twistesee-Kiosk in der Kritik

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Mehrkosten und Gestaltung bei der Neugestaltung des Kiosks am Twisteseevorstau werden in der Stadtverordnetenversammlung kritisiert.

Arolsen-Wetterburg. Die Mehrkosten für die Erweiterung des Kiosks am Twisteseevorstau beschäftigten die Stadtverordnetenversammlung.

 Hatte Fachdienstleiter Heinz Lösekamm in der Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Stadtentwicklungsausschusses eine Steigerung von 50 000 auf 95 000 Euro beschrieben, so lieferte Bürgermeister Jürgen van der Horst in der Stadtverordnetensitzung neue Zahlen: Demnach hätten die Plankosten 71 000 Euro betragen. Den zusätzlichen Aufwand habe der Magistrat beschlossen.

Terrasse neu angelegt

Lösekamm hatte noch im Ausschuss erklärt, der Architekt habe die Baumaßnahme vom Umfang her unterschätzt. Vor dem „Twisteseestübchen“ wurde die Terrasse in Holz und mit einer Sandsteinmauer neugestaltet, und zur Überdachung eine Metallkonstruktion mit Markisenerrichtet, die mithilfe von Motoren bedient werden können. Sie dienen als Überdachung und an zwei Seiten als Windschutz.

Zudem wurde ein Sichtschutz zu dem Bereich mit den Toiletten gebaut. Die Baumaßnahme sollte im Mai abgeschlossen sein, die Fertigstellung verzögerte sich jedoch bis zum Herbst. Als letztes soll noch eine Bitumenschicht neben der Mauer aufgebracht werden. Der Kiosk ist jedoch parallel zu den Bauarbeiten geöffnet . Die Pächterin sei mit dem ergebnis zufrieden, versicherte der Rathauschef auf Anfrage von Dr. Ulrich von Nathusius (Bündnis 90/Die Grünen). Er hatte die Mischung verschiedener Bauformen als „ausgesprochen hässlich“ bezeichnet: Sandstein, Klinker und Pseudo-Fachwerk passten nicht zusammen. Im Ausschuss hatte bereits Reiner Freudenstein (SPD) das Aussehen des neugestalteten Kiosks bemängelt.

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