Wetterburg

Umgehungsstraße als einzige Chance

- Bad Arolsen-Wetterburg (-es-). Einstimmig bei nur einer Enthaltung hat das Stadtparlament den Grundsatzbeschluss für den Bau einer „vollständigen Umgehung von Wetterburg“ wiederholt.

Ähnliche Grundsatzbeschlüsse hat es seit 1978 schon mehrfach gegeben. Nun war eine erneute, deutliche Stellungnahme gefragt, weil durch die Planungen der Bahn zur Veränderung der Strecke zwischen Külte und Helsen die Möglichkeit eröffnen, auch die Straßenführung – vielleicht etwas schneller als sonst – zu verändern. Mit Rücksicht auf die betroffenen Landwirte, die wohl oder übel Land abgeben müssten, hat das Stadtparlament eine Formulierung gewählt, die allen Interessen gerecht werden müsste. Vor allem sollen Nord- und Westumgehung im gleichen Zuge geplant und verwirklicht werden, weil sonst eine ungünstige Verlagerung der Verkehrsströme zum Beispiel auf die Wetterburger Straße zu befürchten wäre. Einigkeit herrschte bei den Sprechern aller Fraktionen, dass Wetterburg und vor allem die Anlieger der Burgstraße, eine Ortsumgehung brauchen. Ortsvorsteher Gerd Frese betonte, dass es bei dem jetzigen Grundsatzbeschluss nicht um eine konkrete Planung gehe. Sollte es tatsächlich mit den Planungen vorangehen, werde das Einvernehmen mit allen Beteiligten gesucht. Frese wiederholte seine schon im Ausschuss gemachte Aussage, wonach Wetterburg keine Dorferneuerung brauche, solange es keine Ortsumgehung gebe. Die Entlastung vom Verkehr sei die Chance für die weitere Entwicklung des Fremdenverkehrsortes am Twistesee.

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