Bad Arolsen

Zu den Ursprüngen der Barockstadt

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- Bad Arolsen (r/ah). An die Entstehungszeit der barocken Altstadt erinnern neue Hinweisschilder, die die Initiative Pro Bad Arolsen anbringen lässt.

Gut zu lesen, informativ und dezent dem Baustil angepasst, so präsentieren sich die transparenten Schilder. Die ersten der insgesamt rund 30 Schilder stellte gestern Vormittag Initiative-Vorsitzender Rolf Crone Bürgermeister Jürgen van der Horst vor.

Nach langer Planungs- und Vorbereitungszeit ist es so weit: Die ersten einheitlichen Schilder wurden an einigen herausragenden barocken Gebäuden in der Innenstadt von Bad Arolsen montiert. Sie zeigen jeweils den historischen Namen und die Bedeutung sowie in einer kurzen Beschreibung die weitere Entwicklung der Häuser. Außerdem ist die bautechnische Besonderheit in Form eines Grundrisses, eines Querschnittes oder auch einer Ansicht dargestellt.

An der Textfassung haben Vereine, Institutionen und Personen mitgewirkt, die sich um das barocke Erscheinungsbild der Stadt bemühen, wie etwa das Museum Bad Arolsen, der Geschichtsverein, der Museumsverein, die Stadtführergilde, die Waldeckische Domanialverwaltung, das Landesamt für Denkmalpflege und die Stadt Bad Arolsen. Die Gesamtleitung des Projektes liegt in den Händen des Architekturbüros Müntinga und Puy. Um die ansprechende grafische und textliche Gestaltung haben sich Architektin Astrid Bodenhausen und Architekt Jürgen Schimmelpfeng verdient gemacht.

Die Tafeln sind mit einer Ordnungsnummer versehen, die es später ermöglicht, die Gebäude über ebenfalls von der Initiative geplante Audioguides, leichte elektronische Wiedergabegeräte, zu „erwandern“. Weil ein sehr widerstandsfähiges Material ­gewählt wurde, hofft die Initiative, dass keine Schilder zerstört werden, um nicht jedes Jahr mehrere Hundert Euro als Reparaturkosten aufwenden zu müssen.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Freitag, 28 Januar.

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