Künftige Fünftklässler lernen Angebote der Kaulbach-Schule in Bad Arolsen kennen

Verbindung zwischen Schule und Arbeitswelt

Bad Arolsen - Beim Tag der offenen Tür war an der Kaulbach-Schule so richtig was los. In zahlreiche Räume und Fachbereiche durften die zahlreich erschienenen Viertklässler mit ihren Eltern hineinschnuppern und in der Schulcafeteria schon mal das Mittagessen probieren.

Den Infotag hatte die Haupt- und Realschule, an der 620 Schüler unterrichtet werden, zum zweiten Mal ausgerichtet. Dass Kaulbachschüler die Gruppen durch ihre Schule führten und dabei noch „aus dem Nähkästchen plauderten“, machte die Rundgänge besonders lebendig. Das Berufsorientierungstraining im Rahmen des Arbeitslehre-Unterrichts, zu dem diverse Betriebspraktika gehören, ist seit Jahren ein wichtiger Baustein. Ein weiterer pädagogischer Schwerpunkt liegt auf der Sucht- und Gewaltprävention, die bereits in der fünften Klasse beginnt. Die dazu zählenden Projekte wie „Hackedicht – besser geht’s dir ohne“ stellte Beratungslehrer Ortwin Terörde vor.Für eingehendere Informationen über die Arbeitsweise der Förderstufe stand das Leitungsteam um Schulleiterin Rosel Reiff, Konrektorin Sandra Riebeling und Konrektor Reinhard Drude bereit. Auf dem Weg zur Ganztagsschule soll zum kommenden Schuljahr erstmals ein Pflichtnachmittag für die Förderstufen 5 und 6 eingeführt werden. „Im Sommer bekommen wir eine halbe Lehrerstelle hinzu. Die wird in die Förderstufe gepackt“, erklärte die Schulleiterin, die sich von dem neuen Unterrichtsmodell viel für ihre Schüler verspricht. Zum theoretischen Unterricht komme nämlich die praktische Vermittlung in Arbeitslehre hinzu. „Dann wird es Vernetzungen und Verzahnungen geben, die es im bisherigen Unterricht nicht gab“, so Reiff.(sim)

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