Volkmarsen und Bad Arolsen machen bei Abwasser und Trinkwasser gemeinsame Sache

Alles liegt in einer Hand

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Die Kommunalbetriebe Nordwaldeck sind an den Start gegangen: Unser Bild zeigt links Dr. Gerhard Wüllner und sitzend Irene Merkel als Geschäftsführer der Bad Arolser Kommunalbetriebe sowie die beiden Bürgermeister Jürgen van der Horst und Hartmut Linnekugel sowie den Ersten Stadtrat von Volkmarsen, Thomas Viesehon, als Vorstand der Kommunalen Betriebe Nordwaldeck.

Bad Arolsen / Volkmarsen. Die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Volkmarsen und Bad Arolsen geht in die nächste Runde. Die neu gegründeten Kommunalen Betriebe Nordwaldeck (KBN) haben zum Jahreswechsel ihre Arbeit aufgenommen und organisieren nun die Abwasserentsorgung in Volkmarsen und Bad Arolsen.

Die Bad Arolser Kommunalbetriebe (BAK) funktionieren beim Betrieb der beiden Kläranlagen in Volkmarsen und Bad Arolsen und bei der Unterhaltung des Kanalnetzes in beiden Städten als Dienstleister der KBN. Den offiziellen Start würdigten die beiden Bürgermeister und die beteiligten Führungskräfte in der Schaltzentrale der Volkmarser Kläranlage.

Dabei unterstrich der Volkmarser Bürgermeister Hartmut Linnekugel, dass die Kommunalen Betreibe Nordwaldeck durchaus noch ausbaufähig seien, wenn weitere Nachbargemeinden sich anschließen wollten. Sein Amtskollege Jürgen van der Horst kündigte an, dass nun in Bad Arolsen der nächste Schritt vorbereitet werde, nämlich die Fusion von Zweckverband und Eigenbetrieb Stadtwerke.

Das könne aufgrund der Komplexität aber noch zwei Jahre in Anspruch nehmen. Vorstandsmitglied Thomas Viesehon kommentierte: „Hier wird sehr kollegial zusammengearbeitet. Man begegnet sich in Augenhöhe.“

Unterdessen haben die Verantwortlichen der Bad Arolser Kommunalbetriebe schon eine Reihe neuer Aufgaben vor sich: Der Grenzwert für den Phosphatgehalt des geklärten Abwassers wurde von bisher zwei auf demnächst 0,5 Milligramm je Liter reduziert. Das erfordert technische Nachrüstungen.

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