Ein neuer Grenzwert zum Uran-Anteil im Trinkwasser betrifft auch Wrexen

Vorsicht nur bei der Babynahrung

Diemelstadt-Wrexen - Ein neuer Grenzwert zum Uran-Anteil im Trinkwasser betrifft auch Wrexen

Dort war in den 50er Jahren ein Uranvorkommen entdeckt worden, die Erschließung war aber aus wirtschaftlichen Gründen verworfen worden. Das natürliche Vorkommen von Uran erklärt indessen die Spuren des Elementes im Lebensmittel Wasser, die aber von Experten als unbedenklich eingestuft werden. Lediglich für die Zubereitung von Säuglingsnahrung wird vorsorglich empfohlen, auf speziell geeignetes Wasser zurückzugreifen.

Seit 2011 empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen gesundheitlichen Leitwert für Trinkwasser von 15 gg/i.“ Jörg Bettelhäuser vom Gesundheitsamt des Landkreises: „Die radiologische Wirkung von Uran spielt bei diesen Konzentrationen keine Rolle.“

„Glücklicherweise kann die Stadt Diemelstadt ab Anfang 2013 über die Fernwasserleitung von Warburg/Scherfede Trinkwasser bereitstellen, so dass die unbelastete Versorgung für die Zukunft gesichert ist“, so Bürgermeister Elmar Schröder.

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