Eigentümer lassen Fachwerk und Fassade des Baudenkmals erneuern

Wahrzeichen Wetterburgs wird rundum saniert

+
Die Sanierung der Fachwerkfassade an der historischen Wetterburg wird von den Eigentümern unter Regie der Baugenossenschaft fortgesetzt. Unser Bild zeigt Geschäftsführer Volker Schultze (4.v.l.) und Hermann Luckey von der Baugenossenschaft mit Bezirkskonservator Dr. Bernhard Buchstab (3.v.l.) mit einem Teil der Eigentümer aus dem Bundesgebiet und der Region und einem der Handwerker.

Bad Arolsen-Wetterburg. Sie ist eines der Wahrzeichen des Waldecker Landes und speziell des Dorfes Wetterburg: Die gleichnamige ehemalige Burg ist erneut eingerüstet worden, um die Fassade und das Fachwerk für 50 000 Euro in einem weiteren Abschnitt zu sanieren.

   An dem nördlichen Giebel und der Hälfte der Ostseite des markanten Bauwerkes werden morschen Balken ausgewechselt und die Gefache renoviert. Dabei wird jedoch keine Lehmbauweise angewendet, sondern werden die Segmente zwischen den Balken wie bei der umfassenden Sanierung Ende der 70-er und Anfang der 80-er Jahre fachgerecht ausgemauert.

Generalüberholung

Schließlich werden der Putz und der Anstrich erneuert. Die Generalüberholung haben die acht Eigentümer unter der Federführung der Baugenossenschaft Bad Arolsen, die das historische Bauwerk verwaltet, bereits 2012 begonnen.

Im kommenden Jahr sollen die Arbeiten fortgesetzt werden. Dabei werde man auf das Ende Juni stattfindende Schützenfest Rücksicht nehmen und später neu einrüsten, versicherte der Geschäftsführer der Genossenschaft, Volker Schultze, auf Anfrage der WLZ.

Kommentare