Wetterburg

Wetterburger feiern Weihnacht im Stall

- Bad Arolsen-Wetterburg (r). Ein echter Stall mit echten Tieren und richtigem Stroh - das waren die „Zutaten“ für die Christvesper in Wetterburg, an die die mehr als 220 Besucher noch lange zurückdenken werden.

Warme Winterkleidung war angebracht. Die Kinder trugen dicke Jacken und Schals, die Frauen hüllten sich und die Kinder in Wolldecken, die Männer trugen mollige Fellwesten unter ihren Jacken. Pfarrer Klaus-Dieter Kregelius hatte einen dicken weißen Wollschal über den Talar geschlungen. Das war auch nötig, denn bittere Kälte herrschte beim Gottesdienst am Heiligen Abend unter dem Motto „Weihnachten im Stall“, zu dem der Wetterburger Kirchenvorstand in Zusammenarbeit mit Familie Meier, den Hofbesitzern, geladen hatte. Auch die Weihnachtsansprache des Pfarrers ging auf den besonderen Ort des Geschehens ein, denn in ihr wurde den kleinen wie den großen Besuchern erklärt, wie vor über 2000 Jahren Ochse und Esel miteinander stritten und warum sie auf keiner Krippendarstellung fehlen dürfen. Wie im Kirchenvorstand besprochen, wurden die Besucher mit einem heißen Punsch begrüßt, um die Wartezeit vor dem Gottesdienst etwas zu erwärmen. Für das Orgelvor- und Nachspiel sowie für die Begleitung der Lieder, die die Gemeinde anstimmte, war in Ermangelung einer Kirchenorgel Barbara Friedrichs mit ihrer Drehorgel zuständig. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom Singkreis „Frohsinn“ Twistesee, der es sich nicht nehmen ließ, den scheidenden Pfarrer bei seinem letzten Weihnachtsgottesdienst zu unterstützen.Die Idee zu dieser Form der Christvesper wurde aus der Not heraus geboren, weil die Wetterburger Kirche zur Zeit wegen dringend notwendiger Reparaturarbeiten nicht genutzt werden kann.

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