Großbaustelle ist Vergangenheit

Wetterburger wollen wieder in sanierte Kirche einziehen

Die Kirche in Wetterburg wird nach umfassender Sanierung am Sonntag, 29. September, im rahmen eines Familiengottesdienstes wieder ihrer Bstimmung übergeben. Foto: Elmar Schulten

Bad Arolsen-Wetterburg. - Mehr als vier Jahre war die Wetterburger Kirche geschlossen. Zweieinhalb Jahre lang hatten die Handwerker hier das Sagen. Am kommenden Sonntag, 29. September, kann die Gemeinde wieder einziehen. Und das soll gebührend gefeiert werden.

Pfarrer Uwe Hoos-Vermeil hatte daher gestern die Kinder und Mütter des Kindergottesdienstes sowie einige Konfirmanden zur Vorbereitung des Familiengottesdienstes eingeladen. Ab 10 Uhr sollen die Kinder die leere Kirche wieder einrichten helfen. Die Gemeinde darf gespannt sein, wie sich das Gotteshaus nun wieder präsentiert: Die einst grün gestrichenen Sitzbänke sind jetzt durchgehend weiß und auch die einst schwelgerisch mit Farbe belegte Orgelempore betont nur noch das, worauf es ankommt: den Orgelprospekt der um 1700 vom Waldecker Grafenhaus gestifteten Orgel. Auch im Chorraum und in der Absis regiert nun die Schlichtheit. Dadurch kommen die bunten Glasfenster wieder besser zur Geltung. Wichtiger aber als die Farbgestaltung war die Reparatur dessen, was der Kirchenbesucher nicht sieht: Nun fällt kein Putz mehr von der Decke. Verfaulte Balken wurden erneuert. Zur Straße hin erhielt die alte Fachwerkkirche ein Schieferverkleidung.

Die drei Bauabschnitte haben rund 400000 Euro verschlungen. Dafür ist das alte Kirchlein nun wieder ein sicheres Haus für alle Besucher. Nach dem Familiengottesdienst, der am Sonntag um 10 Uhr beginnt, sind ab 12 Uhr alle zum Mittagessen in das Lutherhaus eingeladen. Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen.

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