Mengeringhausen

Windkraft soll Geld in Stadtsäckel pusten

Erstaunlich viele Stühle blieben am Montagabend in der Mengeringhäuser Stadthalle leer, als es um die Waindkraftanalgen im tadtwald ging. Foto: Elmar Schulten

- Bad Arolsen-Mengeringhausen (-es-). Erstaunlich viele Plätze blieben leer, als am Montagabend bei der mit Spannung erwarteten Bürgerversammlung in der Mengeringhäuser Stadthalle über den geplanten Windpark im Stadtwald informiert wurde.

In sachlicher Atmosphäre ergriff zunächst Bürgermeister Jürgen van der Horst das Wort, um den rund 450 interessierten Bürgern die finanzielle Ausgangslage der seit Jahren hoch verschuldeten Stadt Bad Arolsen vor Augen zu führen. Sein Fazit: „Wer meint, wir müssten andere Alternativen zur Haushaltskonsolidierung prüfen, der verkennt, dass wir es uns nicht leisten können, auch nur eine Alternative ungenutzt zu lassen.“ Tatsächlich aber habe die Stadt Bad Arolsen schon mehrere Alternativen zum Stadtwald geprüft. Der ehemalige Standortübungsplatz scheide aus, weil es dort keine Fläche gebe, die den Mindestabstand von einem Kilometer zu Braunsen, Bad Arolsen und Mengeringhausen einhalte. Auch die Schließung des Freizeitbades „Arobella“ sei keine Alternative, weil die Leerstandskosten enorm seien. Im weiteren Verlauf des Abends wechselten sich Befürworter und Kritiker der Windparkpläne ab. Für die Bürgerinitiative sprachen Jörg Vogel, Manfred Nelting und Rolf Schade. Aus Sicht der Investoren-Unternehmen sprach Lars Rotzsche. Aus forstlicher Sicht kam Martin Klein als Leiter des Forstamts Diemelstadt zu Wort. Mehr lesen Sie in der gedruckten Mittwochausgabe dieser Zeitung.

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