Steuereinnahmen sprudeln kräftig · Sparkonzepte scheinen zu greifen

Zahlen besser als vorhergesagt

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Durch höhere Steuereinnahmen und Einsparungen haben sich die städtischen Finanzen in Bad Arolsen besser als vorausgesagt entwickelt.

Bad Arolsen - Das Haushaltsjahr 2011 hat sich für die Stadt Bad Arolsen deutlich besser entwickelt als zu Beginn des Jahres prognostiziert. Auch das laufende Haushaltsjahr entwickelt sich besser als geplant.

Der Magistrat hat dem Stadtparlament den vorläufigen Jahresabschluss 2011 vorgelegt. Daraus geht hervor, dass die Verwaltung das geplante Defizit um 1,1 Millionen Euro drücken konnte. Statt der befürchteten 3,3 Millionen Euro Miese aus laufender Verwaltung waren am Ende „nur“ 2,1 Millionen Euro zu verkraften.

Günstige Prognosen

Der Stand der Kassenkredite, vergleichbar dem privaten Dispo-Kredit, erhöhte sich auf 20,5 Millionen Euro. Die positive Entwicklung hängt sowohl mit gestiegenen Steuereinnahmen als auch mit Einsparungen im Verwaltungsablauf zusammen.

Die positive Entwicklung des Jahres 2011 scheint sich auch 2012 fortzusetzen. Diese Hoffnung nährt der ebenfalls jetzt vom Magistrat vorgelegte Zwischenbericht über die städtischen Finanzen zum 30. Juni. Der Rathauschef rechnet damit, dass der Jahresabschluss um rund 400000 Euro besser ausfallen wird als die Prognosen zum Jahresbeginn.

Bürgermeister Jürgen van der Horst hat sich zum Ziel gesetzt, die Nettokreditaufnahme auf null zu fahren, um dann irgendwann mit der Rückzahlung der Kredite beginnen zu können.

Rettungsschirm

Bei diesem Großprojekt sollen nicht zuletzt der Verkauf des Arobella-Bades an den Energieversorger EWF und die teilweise Entschuldung durch den Kommunalen Rettungsschirm des Landes helfen.

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