Erster Stadtrat zieht zufrieden Bilanz über Räumwoche des Bauhofes

16-Stunden-Tage gegen Schnee

+
Inzwischen sind auch die meisten Wildunger Parkplätze wieder vernünftig nutzbar. Manches halb auf die Straße ragende, geparkte Fahrzeug erschwerte in den zurückliegenden Tagen Bussen und Lkw das Durchkommen.

Bad Wildungen - Die Wildunger haben die Schnee-satt-Woche überstanden und Erster Stadtrat Bart van der Meer zieht gemeinsam mit Bauhofleiter Ralf Blümer Bilanz über den Winterdienst.

„Natürlich hat es auch Beschwerden gegeben, aber nicht mehr als sonst“, sagt van der Meer, der Bürgermeister Volker Zimmermann vertritt, den im Urlaub unter südlicher Sonne die Wildunger Schneeberge nicht anfechten können.

Mit 35 Leuten sei der Bauhof 16 Stunden täglich im Einsatz. „Wir hätten zwar noch weitere Fahrzeuge zur Verfügung gehabt, aber nicht mehr Leute“, sagt van der Meer. Die Stadt könne nicht beständig so viel Personal vorhalten, dass man extreme Wetterlagen, die 14 Tage im Jahr auftreten, optimal bewältigt.

Begonnen hatte die Mannschaft in der Nacht vom vergangenen Sonntag auf Montag um 2 Uhr. Angesichts der Massen der vom Himmel fallenden Flocken galt es, Prioritäten zu setzen. So konzentrierte sich der Bauhof zunächst auf die Aufgabe, den Linienverkehr sicherzustellen.

Die BKW-Busse schafften es tatsächlich, die Kinder und Jugendlichen - zumeist sehr zu deren Leidwesen - weitestgehend pünktlich zum Unterricht zu bringen.

Dann wandten sich die Bauhof-Mitarbeiter den weiteren größeren Straßen und Fußwegen zu. An der einen oder anderen Stelle in der Stadt musste die weiße Pracht allerdings liegen bleiben. Auch Parkplätze mussten warten, was für Busse oder Räumfahrzeuge hier und da zu Schwierigkeiten führte, wie van der Meer schildert: „Die Autofahrer stellten ihre Fahrzeuge halb auf die Parkplätze und halb auf die Straße, sodass ein Durchkommen manchmal schwierig war.“ Inzwischen sind auch die Stellplätze zum größten Teil geräumt und wieder gut nutzbar.

Rutschig ging es hier und das in den neuen Kreiseln auf dem Ring zu, hat der Erste Stadtrat beobachtet. Das werde unter Erfahrungen verbucht, „wahrscheinlich ist es sinnvoll, beim nächsten Mal von Anfang an viel Splitt in den Kreiseln zu verteilen“, meint er.

Kommentare