Bergheimer Schlepperclub „Schwarze Wolke“ macht sich wieder auf den Weg

Mit alten Schätzen auf Bergtour

+
Gunter Seibert, Frank Peuster, Manfred Hauer und Helmut Otto steuern mit ihren betagten Treckern die Alpen an.

Edertal-Bergheim - Sie haben alle vier schon ein paar Lenze auf dem Buckel. Der MF 35, der Mc Cormick, der Eicher Mammut und der Kramer KL 200.

Jeder von ihnen ist mehr als 50 Jahre alt. Festgezurrt stehen sie auf dem 40-Tonner, der sie gen Süden bringen soll.

Diesmal haben sich Gunter Seibert, Frank Peuster, Manfred Hauer und Helmut Otto für eine neue Wettbewerbsstrecke in den Alpen entschieden. Drei Mal haben sie an der Tour auf den Großglockner teilgenommen. Nun sind sie in den frühen Morgenstunden am Donnerstag nach Südtirol gestartet. Ziel ist der Vinschgau und das Stilfserjoch, das sie mit einer Höhe von 2757 Meter Höhe mit ihren alten „Schnauferln“ erreichen wollen. Rund 300 Traktoren werden an dem Wettbewerb teilnehmen.

Enge, kurvenreiche Strecke

„Die Straßen sind eng und kurvenreich“, erklärt Gunter Seibert. Die 24,7 Kilometer lange Strecke hat eine Steigung von 12 Prozent und insgesamt 48 Kehren. 1825 Höhenmeter gilt es für die begeisterten Traktorfahrer zu überwinden. Nach Erreichen des Ziels wollen die vier Edertaler noch eine 50 Kilometer lange Ausfahrt durch die Schweiz genießen. Zum Abschluss der zum zweiten Mal stattfindenden Veranstaltung des Oldtimer Clubs Vinschgau unternehmen die Teilnehmer aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Frankreich und Italien eine Dorfrundfahrt.

Ausflug nach Meran

Den Montag wollen die Mitglieder der „Schwarzen Wolke“ mit ihren Begleitern für einen Ausflug nach Meran nutzen. Am Dienstag machen sich dann alle wieder auf den Heimweg.

Alle vier Teilnehmer sind sich einig, dass dieses Mal das Wetter mitspielen wird. „Das war bisher nicht so“, sagt Frank Peuster, „das Treffen am Großglockner war im September einfach zu spät.“

Vom Schnee überrascht

Dort wurden sie in den höheren Regionen auch schon mal vom Schnee überrascht. Außerdem sei die Veranstaltung mittlerweile völlig überlaufen. Die 300 Teilnehmer in Südtirol wirkten da eher „familiär“.

Nach einem Generalcheck, einer „älteren Restauration“ erwarten die Männer keine Panne.

„Maskottchen“ ist dabei

Und außerdem nehmen sie ja auch ihr Maskottchen mit auf die große Reise: Erna Seibert ist vom ersten Tag an immer mit dabei und scheint den Bergheimer Schlepperfreunden, denen man ihre Begeisterung an den Augen ablesen kann, Glück zu bringen.

Kommentare