Bad Wildungen

Bachpaten setzen 800 Pflanzen an Wilde

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- Bad Wildungen (jm). Lobenswerte Umweltaktion der Bad Wildunger Jugendfeuerwehren an der Wilde: Im Zuge eines beachtlichen Renaturierungsprogramms der Stadt pflanzten die Mädchen und Jungen 800 Bäume und Sträucher.

Schwerpunkte waren inzwischen bereits naturnah neu gestaltete Flächen am Wildebach bei Gut Elim sowie an der alten Kläranlage. Zum Beispiel kamen die einheimischen Gewächse an einem neu entstandenen Hochwasserstauraum in der Nähe der Straßenmeisterei in die Erde. Wie Stadtjugendfeuerwehrwart Mathias Biederbeck mitteilte, hat die Jugendfeuerwehr bereits vor Jahren eine Bachpatenschaft für die Wilde übernommen.

In der Regel mindestens einmal im Jahr wird diese Patenschaft mit einer Aktion am Bach sozusagen „mit Leben“ erfüllt.An der aktuellen Kampagne wirkten mit die Jugendfeuerwehren aus Bad Wildungen, Armsfeld, Braunau, Bergfreiheit, Frebershausen und Mandern mit 65 jungen Akteuren und ihren Betreuern.

Die Renaturierung der Wilde in Teilbereichen hat nach Auskunft der zuständigen Sachbearbeiterin im Stadtbauamt, Petra Schirmacher, einen Kostenumfang von rund 360 000 Euro. Ziel war die Wiederherstellung eines naturnah strukturierten Gewässers zwischen dem früheren Klärwerk und Gut Elim bei Wega.

Bürgermeister Volker Zimmermann und Stadtbrandinspektor Ralf Blümer lobten das Engagement der Jugendlichen. „Solche ökologischen Aktivitäten sind vorbildlich, sie schärfen nicht zuletzt den eigenen Blick für Umweltprobleme“, meinte Zimmermann. Zum Abschluss des „Pflanztags“ an der Wilde konnten sich die Nachwuchskräfte der Bad Wildunger freiwilligen Feuerwehren im Dorfgemeinschaftshaus Wega stärken mit Bockwurst und Kartoffelsalat.

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