Bad Wildungen

Das Dilemma mit der Demografie

- Bad Wildungen (su). „Hilfe, wir werden älter und weniger – was tun wir nun?“ Die Gretchen-Frage der Demografie liegt in aller Munde, doch wenn’s um eine konkrete Antwort geht, wird’s schwer.

Das zeigt sich auch in Wildungen. Die Stadt hat 2008 einen Demografie-Workshop von Politik und Verwaltung ins Leben gerufen. Arbeitsgruppen zu den Themen „Soziales Bauen“, „Wirtschaft“ und „Miteinander leben“ gründeten sich. Was ist seitdem geschehen? Im ersten Jahr nicht viel, lautet die nüchterne Zwischenbilanz, die Bürgermeister Volker Zimmermann in der Stadtverordnetenversammlung zog. Für 2009 stellte er in seinem Bericht fest: Es gab bis Mitte November keine gemeinsame Sitzung der drei Demografie-Arbeitsgruppen und das Parlament erteilte zu dem Problem nur wenige Aufträge an die Stadtverwaltung. Die Beteiligung von Jugendlichen lässt zu wünschen übrig – und das, wenn es um die Zukunft der Stadt geht. Dabei prophezeit die Bertelsmann-Stiftung dem einstigen Weltbad Düsteres: Bis 2025 schrumpfe die Wildunger Bevölkerung um 6 Prozent, also um mehr als 1000 Einwohner. Das kann nicht ohne Konsequenzen bleiben für Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, kurz: für das gesamte Leben in der Stadt. Und genau hierin liegt die Schwierigkeit im Umgang mit dem Thema: Wo beginnen und wo aufhören?Mehr lesen Sie in der WLZ-Ausgabe vom Mittwoch, 20. Januar 2010.

Kommentare