Lebensretter sind dabei, den Kostenbedarf zu ermitteln, beruhigen aber

DLRG-Station Rehbach überholungsreif

Die DLRG bereitet für die Gemeinde Edertal eine Kostenaufstellung für den Rehbach vor.Foto: Schuldt

Edersee - „Der Dank ist die schärfste Form der Bitte“, frotzelte Hessens DLRG-Präsident Thorsten Reus bei der 19. Drei-Seen-Konferenz in der Waldecker Station und gab deren Leiter Klaus Schultze damit eine Steilvorlage.

Schultze lobte die umfangreiche finanzielle Unterstützung von Kommunen und Landkreis für die DLRG-Stationen in den zurückliegenden Jahren und nannte die mehr als 200000 Euro hohen Investitionen in die Station und die Steganlage Fürstental als Beispiel, zumal kurz zuvor erst ein Boot im Wert von 25000 Euro für Fürstental angeschafft worden sei. „Dieses Geld fließt ausschließlich der Wasserrettung zu und nicht dem Verein DLRG für dessen Aktivitäten“, betonte Schultze. Der Verein finanziere sich selbst.

„Ein enormer Investitionsstau“ habe sich an der Station Rehbach gebildet. Nach dem Tod des langjährigen Leiters Helmut Kirsch war die Zahl der Wachstunden dort 2013 stark gesunken. Nachdem Udo Kirsch die Nachfolge angetreten hatte, leistete die DLRG-Station am Rehbach 2014 wieder ihr altes Pensum. Sehr erfreulich sei das niedrige Durchschnittsalter der Lebensretter.

Um vernünftige Bedingungen für ihren Dienst zu gewährleisten, müssen das Gebäude und der daneben liegende Bootsschuppen saniert werden. Auch ein neuer Steg ist nötig, erläuterte Schultze. Zugleich beruhigte er den Edertaler Bürgermeister Klaus Gier: „Keine Sorge, so teuer wie in Fürstental wird es auf keinen Fall.“ Allein die Steganlage sei viel einfacher kons­truiert.

Die DLRG werde die Kosten kalkulieren und eine Aufstellung an die Gemeinde Edertal schicken.

Von Matthias Schuldt

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