Bad Wildungen

„Eine ganz knappe Geschichte“

- Bad Wildungen (höh). Der Planungsausschuss des Stadtparlaments brachte in seiner jüngsten Sitzung einen Mini-Kreisel am Eselspfad auf den Weg.

Vier Varianten für den Knotenpunkt diskutierte der Ausschuss bereits in der vorangegangenen Sitzung. Robert Hilligus vom städtischen Bauamt wollte den Kreisel ursprünglich an die topografisch weniger problematische Kreuzung Stresemann-/Richard-Kirchner-Straße verlegen. Dieser „Schlenker“ fand jedoch keine Zustimmung, ebenso wenig der dann auch erforderliche „Bypass“ für Busse. Mehrheitlich einigte sich der Ausschuss auf Variante fünf: Der Kreisel rückt nur geringfügig in den Kreuzungsbereich hinein. Von großen Fahrzeugen kann er in der Mitte überfahren werden. Ein Nadelöhr wird er wohl für Busse und Lastwagen werden, die von der Stresemann- in die Richard-Kirchner-Straße abbiegen wollen. „Das ist eine ganz knappe Geschichte“, urteilte Hilligus. Problematisch wird es auch für den Verkehr, der vom Wäschebach den Eselspfad hin­auf fahren will. An dem Steilstück sind immerhin noch 9 bis 10 Prozent Gefälle, die Sicht nach oben schlecht einsehbar. Dennoch überwogen aus Sicht der Mehrheit die Vorteile dieser Lösung. Sechs Mitglieder des Planungsausschusses unter dem Vorsitz von Hubert Schwarz (CDU) stimmten für Variante fünf, nur zwei für die vom Magistrat empfohlene Variante vier. Am Montag, 12. April, liegt dem Bad Wildunger Stadtparlament der Themenkomplex Stadtring/Aktive Kernbereiche zur Beschlussfassung vor. Dann geht es an die Detailplanung für die Förderanträge. Wenn die Einbahnstraßenregelung auf dem Stadtring wie beschlossen aufgegeben wird, sollen fünf Kreisel den Verkehr an den wichtigen Knotenpunkten regeln.


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