38-jähriger wegen schwerer Brandstiftung verurteilt

Eineinhalb Jahre geschlossene Psychiatrie, für fünf Jahre zur Bewährung ausgesetzt

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Glücklicherweise wurde bei dem Feuer 2013 niemand ernstlich verletzt.

In vorweihnachtlicher Harmonie endete der Prozess um die schwere Brandstiftung in der Wildunger Hufelandstraße im Oktober 2013.

Staatsanwaltschaft, Verteidigung und schließlich die Strafkammer 5a des Landgerichts Kassel waren sich einig: Der Angeklagte ist psychisch krank und soll für eineinhalb Jahre in eine geschlossene, psychiatrische Anstalt eingewiesen werden. Dieses Urteil wird allerdings für fünf Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Deshalb darf der 38-Jährige, der damals Kleidung und eine Decke in Brand setzte, um sich umzubringen, in der Bad Nauheimer Einrichtung bleiben, in der er seit dem Vorfall lebt. Dort findet er rund um die Uhr Ansprechpartner vor  und ist, anders als in der Hufelandstraße, nicht auf sich allein gestellt (su).

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