Bauarbeiten am Oberbecken beginnen · Infozentrum eingeschränkt, ab 2015 geschlossen

Ab 5. Mai fährt die Standseilbahn nicht mehr

Nur zweieinhalb Wochen fährt die Standseilbahn auf den Peterskopf, wegen der Bauarbeiten ruht dann der Betrieb.Archivfoto: Höhne

Edertal-Hemfurth/Edersee - Nur noch bis zum 4. Mai fährt die Standseilbahn auf den Peterskopf, wegen der Bauarbeiten ruht dann der Betrieb.

Im Rahmen der Erweiterung des Oberbeckens Waldeck 2 ist mit Beeinträchtigungen zu rechnen. „Eon wird sich bemühen, die Auswirkungen der Baustelle aufgrund der Erhöhung des Oberbeckens des PSW Waldeck 2 auf die Besucher der Umgebung so gering wie möglich zu halten und darüber hinaus eine ökologische Baubegleitung einsetzen, die sich unter anderem regelmäßig mit den Vertretern der Oberen Naturschutzbehörde, des RP Kassel und des Nationalparks abstimmen wird.“ Das teilte Pressesprecher Theodoros Reumschüssel mit.

Mit Rücksicht auf die Osterferien und den Feiertag sollen die Baumaßnahmen am 5. Mai beginnen und im Spätherbst abgeschlossen werden. „Für Besucher wird es deshalb zu unvermeidbaren Einschränkungen kommen, die der Sicherheit dienen“, kündigt Reumschüssel an. Um Unfällen vorzubeugen, wird die Standseilbahn ab 5. Mai nicht mehr betrieben. Ebenso ist dann auch die Aussichtsplattform am Oberbecken während der Baumaßnahmen nicht mehr zugänglich. In diesem Jahr stehen Seilbahn und Aussichtsplattform vom 15. April bis einschließlich 4. Mai zur Verfügung und sind dann gesperrt. Die Berghütte am Oberbecken Waldeck 1 bleibt dieses Jahr ebenfalls geschlossen.

„Mit Beginn der Saison 2015 wird die Standseilbahn den Betrieb wieder aufnehmen und die Besucherplattform frei zugänglich sein“, kündigt der Unternehmenssprecher an.

Die Wanderwege bleiben geöffnet, soweit es der Baubetrieb zulässt. Im Sinne der Sicherheit werden aber in Abstimmung mit der Verwaltung des Nationalparks Abschnitte großräumig gesperrt und Umleitungen ausgeschildert, so dass zusammenhängende Routen weiterhin möglich sind.

Das Infozentrum wird 2014 eingeschränkt betrieben. Ebenfalls eingeschränkt sind Besichtigungen im Kraftwerk Bringhausen. Aus Sicherheitsgründen werde das Kontingent auf 30 Führungen beschränkt. 2015 wird die im Zuge konzernweiter Einsparungen getroffene Entscheidung umgesetzt, das Infozentrum nicht weiterzutreiben. Die betroffenen Mitarbeiter können am Standort weiterbeschäftigt werden.(höh)

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