„Managementmaßnahme“ des Nationalparks soll spätestens Mitte Februar abgeschlossen sein

Das Fällen der Douglasien geht weiter

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Bei der Entnahme der Douglasien werden vorhandene Laubbäume geschont. Die Birke als typische Sukzessionsbaumart wird den Prozess der natürlichen Wiederbewaldung anstoßen.Foto: Nationalpark Kellerwald-Edersee

Bad Wildungen/Edersee - Anfang Dezember begann die Nationalparkverwaltung, größere Flächen des Schutzgebietes von der Douglasie zu befreien, die dort von Natur aus nicht hin gehört.

Teilarbeiten sind abgeschlossen. Aufgrund der nachfolgenden Arbeitsschritte kann es weiterhin zu Einschränkungen des Straßenverkehrs an der L 3332 sowie an den Rad- und Wanderwegen im Großschutzgebiet kommen, teilt der Nationalpark mit.

Um den Verkehr vor Gefahren wie herabrutschenden Bäumen oder hinunterrollenden Steinen zu bewahren, wird in der zweiten Kalenderwoche vom 5. bis voraussichtlich zum 10. Januar 2015 die Geschwindigkeit auf dem betroffenen Straßenabschnitt der L 3332 begrenzt. Aus Sicherheitsgründen müssen während der „Waldmanagementmaßnahmen“ am Rabenstein die Mehler-Holz-Route und der Goldgräberpfad gesperrt werden. Eine Umleitung für Nationalpark-Besucher ist unmöglich. Erholungssuchende, die den Nationalpark Kellerwald-Edersee ursprünglich am Affolderner Berg erleben wollten, müssen alternative Routen auswählen. Sämtliche Strecken inklusive Übersichtsplan zum Download sowie eines Routenplaners zu den jeweiligen Nationalpark-Wanderparkplätzen finden Interessierte unter www.nationalpark-kellerwald-edersee.de/de/naturerleben/wandern. Das komplette Vorhaben soll bis Februar 2015, vor dem Beginn der Brut- und Setzzeiten, abgeschlossen sein. Auf mehr als 90 Prozent der Nationalparkfläche gilt das Motto „Natur Natur sein lassen“.

Das Management beschränkt sich auf die restlichen Flächen. In wenigen Randbereichen, den „Entwicklungszonen“, stehen die Nationalparkmitarbeiter der Natur für wenige Jahre unterstützend zur Seite. Dazu zählt das Entnehmen der Douglasien bis zum Jahr 2020.(r)

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