Waldeck

Feldschuppen bei Netze abgebrannt

- Waldeck-Netze (jk). Nahe des "Pfannkuchenhauses" in Netze brannte in der Nacht auf Samstag ein Feldschuppen nieder. Es besteht Verdacht auf Brandstiftung.

Kurz vor Mitternacht am Freitag rückten die Feuerwehren aus Netze und Waldeck aus. Am Ortseingang vor Netze stieg mächtig Rauch in den Himmel. Schon ging die Sorge um, das "Pfannkuchenhaus" stünde in Flammen. Doch das Haus blieb unversehrt.

Rund 100 Meter weiter im Feld brannte derweil ein Holzschuppen lichterloh. Als die Feuerwehr anrückte, war der Schuppen bereits eingestürzt, nichts mehr zu retten. Im Schuppen waren Rundballen aus Stroh gelagert. Unter Regie von Stadtbrandinspektor Uwe Schaumburg bekamen die rund 30 Einsatzleute das Feuer schnell in den Griff. Nach rund zehn Minuten war der Brand unter Kontrolle, resümierte Schaumburg. Abseits der Siedlung sorgte zunächst das Löschfahrzeug für Wasser, parallel legten die Netzer Brandschützer über 300 Meter Leitung zum Hydranten für die weitere Wasserversorgung.

Der Schaden summiert sich nach erster Einschätzung aus der Nacht auf 5000 bis 6000 Euro. Gefahr für die Wohnhäuser bestand nicht. Vorsorglich zogen zwei Feuerwehrleute unter Atemschutz das Stroh immer wieder auseinander, um die Glutnester zu ersticken.

Die Kriminalpolizei begann noch in der Nacht die Untersuchungen, konnte auf WLZ-FZ-Anfrage zur Brandursache aber noch keinerlei Angaben machen. Allerdings hatte der zerstörte Feldschuppen keine Stromversorgung. Selbstentzündung durch einen technischen Defekt kommt also kaum in Frage. So bestand Verdacht auf Brandstiftung.

Die Ermittlungen ergaben bis Samstagmittag noch keine Hinweise auf "Brandbeschleuniger", mit denen das Feuer entfacht worden sein könnte. Dennoch: "Wir gehen von fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung aus", hieß es auf WLZ-FZ-Nachfrage bei der Polizei.

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