Bad Wildungen

Wer finanziert Mehrgenerationenhaus?

- Bad Wildungen (su). Was wird aus dem Wildunger Mehrgenerationenhaus, das sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt hat, vor allem für die Menschen unterschiedlichen Alters aus der Altstadt?

Zur Zeit gerät es als Thema unübersehbar in den Wahlkampf, wobei sich Kreis-, Landes- und Bundespolitiker aus der Region in die Debatte einschalten. Anlass: Das Finanzierungsprogramm des Bundes für die Mehrgenerationenhäuser läuft nächstes Jahr aus und die Kommunen allein können diese Aufgabe in der bisherigen Form finanziell nicht schultern.

Das MGH hat vom Bundesfamilienministerium für fünf Jahre 40 000 Euro erhalten, ergänzt um 10 000 Euro seitens der Stadt. Die evangelische Kirchengemeinde beteiligt sich, indem sie das Gebäude Alte Schule kostenlos bereitstellt. Der Altstadtverein engagiert sich durch ehrenamtliche Arbeit für die Einrichtung. Das Einzugsgebiet geht weit über Bad Wildungen hinaus. Da es sich um das einzige MGH im Landkreis handelt, ist es Aufgabe für die kommenden Jahre, den Bestand auch unter Beteiligung des Landkreises zu sichern. Das ist jedenfalls die Ansicht der SPD-Kreistagsfraktion, deren Arbeitsgruppe „Demografischer Wandel und Bürgerschaftliches Engagement“ das MGH besuchte.

Dekan Peter Laucht als Vorstandsmitglied des Mehrgenerationenhauses, MGH-Koordinatiorin Bernhardine van Olfen und die Bürgerhilfe „Wir für uns“ stellten die Schwerpunkte der Arbeit in der Einrichtung dar. stellt die einzelnen Schwerpunkte des MGH vor und geht auf die Bedeutung für die verschiedensten Gruppen als wichtige Anlaufstelle von jung bis alt ein.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Samstag, 18. Dezember

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