Altwildungen

Fünf Wagenladungen zum Breitenloh

- Bad Wildungen-Altwildungen (jm). Fünf Wagenladungen voll unternehmungslustiger Altwildunger setzten sich am Sonntagmorgen zum traditionellen Schnadezug beim zweitägigen Lindenfest auf dem Schulplatz in Bewegung.

Über 100 „Alenstädter“ beteiligten sich an diesem Grenzbegang. „Schellenmann“ Lars Kentel und Bürgervereinsvorsitzender Karl-August Mangel gaben das Startsignal. Auch Bürgermeister Volker Zimmermann hatte sich unter die Grenzgänger gemischt. Zunächst beförderten Traktoren die Gesellschaft bequem zum ersten Ziel, der Schwedenschanze am Roten Berg. Dann ging es zu Fuß weiter an der historischen Altwildunger Gemarkungsgrenze entlang bis Wega, von dort zum Gut Elim. Bald darauf war der Zielpunkt erreicht, eine 300 Jahre alte Eiche am Breitenloh (gegenüber der Straßenmeisterei am Rande der Bundesstraße). An dem alten Eichbaum hielt der Altwildunger Pfarrer Christoph Hartge einen Gottesdienst, und Heimatgeschichtsexpertin Luise Lorenz berichtete über die vor langer Zeit untergegangene Ansiedlung Breitenloh. Zurückgekehrt auf dem Schulplatz in der Schlossstraße, stärkten sich die Grenzwanderer mit deftiger Erbsensuppe und Schepperlingen, später mit Kaffee und Kuchen. Weiterhin standen Kinderspiele auf dem Programm.Das Altwildunger „Fest unter den Linden“ begann Samstagabend bei recht frischen Temperaturen mit sängerischen Beiträgen des Altwildunger Männergesangvereins und des Singkreises Altwildungen sowie mit einem Platzkonzert des Musikzugs der Bad Wildunger Feuerwehr.

Kommentare