Altwildunger Vater beobachtet regelmäßig Verkehrsverstöße an Drückeampel

Gefährliche Ablenkung am Steuer

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Bad Wildungen - Fehlende Aufmerksamkeit am Steuer und unerlaubte Streicheleinheiten für das Smartphone - das führte nach Ansicht von Beobachtern zu vielfachen Verkehrsverstößen an den Altwildunger Drückeampeln.

„Viele Fahrzeugführer sind so unkonzentriert, dass sie einfach nicht wahrnehmen, wenn die Ampel auf „Rot“ steht“ - das hat Christoph Heiser wiederholt beobachtet. Abgelenkte Fahrer übersehen leicht das Rotlicht an der Drückeampel. „Da wird sehenden Auges einfach drübergeschnurrt.“

Heiser reagiert auf den WLZ-Bericht in der Donnerstagausgabe. Der Altwildunger sorgt sich wie auch andere Eltern um die Sicherheit seines Kindes. Er bringt seine neun Jahre alte Tochter täglich heil über die beiden Gefahrenpunkte auf dem Schulweg - die beiden Drückeampeln in Giflitzer Straße und Friedrich-Ebert-Straße. „Die untere Ampel ist das größte Problem“, hat er auf dem morgendlichen Gang festgestellt.

Obwohl er täglich nur wenige Minuten das Geschehen verfolgt, hat Heiser bereits etliche Verkehrsverstöße dort miterlebt. „Immer wieder wird bei ,Rot‘ einfach gefahren.“ Einmal legte eine Autofahrerin vor der roten Lichtzeichenanlage zwar noch eine Vollbremsung hin, „aber sie kam erst nach der Ampel zum Stehen“.

Im Winter auf festgefahrener Schneedecke verlor ein Autofahrer beim Bremsen vor der Ampel die Kontrolle über sein Fahrzeug, es krachte gegen ein Verkehrsschild. Andere Verkehrsteilnehmer lassen Fußgänger an der Drückeampel zwar passieren, fahren aber dann weiter, ohne auf „Grün“ zu warten, hat Heiser wiederholt gesehen. Kürzlich habe ein auswärtiger Autofahrer den Anschluss an eine Pkw-Kolonne nicht verlieren wollen und sei trotz „Rotlicht“ über die Ampel gebrettert.

Oft seien allerdings auch Autofahrer mit ihren Smartphones beschäftigt und vom Verkehrsgeschehen abgelenkt. „Da wird über das Display gewischt, anstatt auf die Ampel zu achten.“

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