Gemalt von der zweiten Ehefrau des Kurpioniers Dr. Carl Rörig, gestiftet vom Urenkel Horst Kraft

Geschenk an die Stadt: Gemälde mit engem Bezug zur Wildunger Geschichte

Bad Wildungen. Winterszene aus alter Zeit am Pärrner Weg, in der sich die Härte des Alltages um die vorletzte Jahrhundertwende spiegelt: Sie zeigte einen Schäfer mit seinem Hund und seiner kleinen Herde. Der Mann reicht einer älteren Frau, die am Wegesrand in einer Schneewehe sitzt, eine verkorkte Flasche. Über der Schulter trägt die sichtlich erschöpfte Fußgängerin ein dickes Bündel Brennholzreiser.

"Mein Urgroßvater Carl Rörig und seine zweite Frau Friederike unternahmen im Winter oft Fahrten mit dem Pferdeschlitten“, erklärt Horst Kraft. Vielleicht habe sie die Szene dabei beobachtet und mir ihrem großen, bereits in Jugendtagen erkennbaren Talent für Malerei auf die Leinwand gebannt. Kraft überreicht mit seiner Frau Hannelore das Gemälde am vorigen Dienstag als Geschenk an die Stadt Bad Wildungen. Es bereichert die Ausstellungen im Stadtmuseum in der Lindenstraße.

Mehr in der WLZ vom 26.05.2016

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