Spatenstich für Stichstraße im gemeinsamen Industriegebiet

Gewerbegebiet gibt Gas

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Beim Spatenstich (v.l.): Berthold Menges (Bauamt), Dieter Decher (Liegenschaftsamt), Sven Hamel (EWF), Bürgermeister Klaus Gier (Edertal), Bürgermeister Hartmut Spogat (Fritzlar), Stadtrat Manfred Jahnes (Bad Wildungen), Christoph Hau, Heribert Giebel (Bauunternehmen), Herbert Clobes, Martin Heer (Ingenieurbüro) und Alexander Wilhelm (Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg) sowie im Bagger Alexandra Brede (HLG).Foto: Dr. Sven Hilbert

Fritzlar/Bad Wildungen/Edertal - Im gemeinsamen Gewerbegebiet in Fritzlar geht es weiter voran. Seit 2009 vermarkten die Domstadt, Bad Wildungen und Edertal gemeinsam das interkommunale Industriegebiet Fritzlar-Nord.

Dort, wo mittlerweile die ersten Hallen stehen und einige Betriebe ihre Arbeit aufgenommen haben, soll auch weiterhin kräftig investiert und eine Menge Erde bewegt werden, da nun die weitere Erschließung in Richtung Norden auf dem Fahrplan steht.

Es wird eine Stichstraße mit einer Länge von 600 Metern gebaut, deren Kosten sich auf rund 2,3 Millionen Euro belaufen. Nun können die Bagger rollen. Beim symbolischen ersten Spatenstich nahmen die Vertreter der drei Kommunen sowie Planer, Versorger und Repräsentanten aus dem Baugewerbe höchstpersönlich den ersten Aushub der jungfräulichen Grasnarbe auf die Schippe.

Anfragen für 20000 Quadratmeter

„Der heutige Anlass ist ein weiterer Schritt im Erfolgsszenario interkommunales Industriegebiet“, sagte Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat, denn es gebe bereits Anfragen für 20000 Quadratmeter. „Wir freuen uns auch, dass es weiterhin vorangeht“, ergänzte Edertals Bürgermeister Klaus Gier. Natürlich wollen die Verantwortlichen beim Ausbau des Gewerbegebiets die Voraussetzungen für modernstes Hochgeschwindigkeitsinternet schaffen, damit der Motor des Mittleren Edertals auf der Datenautobahn mit möglichst hoher Drehzahl laufen kann.

Für die Erschließungsstraße wird mit einer Bauzeit von sechs Monaten gerechnet.

Von Sven Hilbert

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