Glückwünsche von der Heimatstadt beim Empfang für Weltklassesportlerin

Glückwünsche für Olympia-Teilnehmerin Carolin Schäfer beim Wildunger Stadtfest

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Glückwünsche für Siebenkämpferin Carolin Schäfer überbrachte Wolfgang Winter (links) namens aller Vereinsmitglieder. Im Gespräch mit Uli Klein (rechts) plauderte die Weltklassesportlerin von ihrem Wettkampf in Rio de Janeiro.

Bad Wildungen. Glückwünsche aus ihrer Heimatstadt nahm die erfolgreiche Siebenkämpferin Carolin Schäfer am Samstag bei einem Empfang beim Stadtfest entgegen. Im Festzelt plauderte die 24-Jährige von ihrem Wettkampf bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, von Kindheitsträumen und Heimatgefühlen und verriet, wie sie ihre Eltern im vollen Stadion erkennt.

Von der Festmeile in der Brunnenallee bewegte sich ein kleiner Festzug mit der Olympionikin zum Festzelt, angeführt von der Gruppe "Sempre Samba" mit mitreißendem Trommelklang.

Auf der Bühne im Festzelt erzählte Caro Schäfer später im Gespräch mit Uli Klein von ihrem Wettkampf in Rio, den sie als Fünftbeste abschloss. "Er ist rundherum gelungen, ich bin zufrieden und weine keiner Disziplin nach."

Schäfer setzt mit ihrer Leistung ein Ausrufezeichen im Kreis der weltbesten Siebenkämpferinnen. "Ich bin endlich angekommen," sagte die Sportlerin, die schon neue Ziele anpeilt - eine Medaille bei der EM 2018 in Berlin. "Für mich wäre es der größte Erfolg, bei der Heim-EM zuzuschlagen."

Erster Stadtrat Hartmut Otto gratulierte namens der städtischen Gremien für die herausragende Leistung bei der Olympiade. "Wir haben hier die fünftbeste Siebenkämpferin der Welt", betonte er unter großem Applaus. "Bad Wildungen ist stolz, so eine Olympionikin zu haben."

Der Vorsitzende des TV Friedrichstein, Wolfgang Winter, überbrachte im Namen aller Mitglieder herzliche Glückwünsche. "Es ist ein herausragender Meilenstein in der 105-jährigen Geschichte des TV, dass ein Eigengewächs am olympischen Großereignis teilgenommen hat." Carolin Schäfer wurde im TVF als Jugendliche aufgebaut, wechselte nach dem Abitur nach Frankfurt und startete bei der Olympiade wieder für ihren Heimatverein.

Manfred Klippert von der Kasseler Bank zeigte sich beeindruckt von der Leistung der ehrgeizigen Sportlerin: "Als wir das Sponsoring übernommen hatten, da hatten wir nie mit einer solchen Karriere gerechnet." Der Bankfilialleiter ist sich sicher: "Wir haben hier auf das richtige Investmentbanking gesetzt."

Das Wildunger Stadtfest geht am Sonntag, 4. September, weiter. Höhepunkt und Abschluss ist der Blumenkorso ab 14 Uhr.

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