Bad Wildungen

Der Weg für den großen Umbau ist frei

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- Bad Wildungen (su). „Ich bin völlig geplättet von dieser einmütigen Zustimmung. Das hat sich vor 14 Tagen noch ganz anders angehört“, meinte FDP-Fraktionschef Prof. Dr. Horst Zebe. Ohne großes Federlesen gaben die Stadtverordneten zum geplanten Scharnier-Umbau und bei den drei dazugehörigen Tagesordnungspunktenden Weg frei für das Großprojekt in Bad Wildungen. Die Kreisel können kommen.

1. Sie verwarfen die Idee, das Scharnier unter Beibehaltung des Einbahnstraßenrings umzugestalten. CDU-Fraktionsvorsitzender Oliver Syring brachte die allgemeine Haltung des Parlaments dazu auf den Punkt: „Wenn wir den Ring an eine andere Stelle legen, holen wir uns nur den Verkehr weiter in die Allee und das Kurviertel. Das hat keinen Sinn.“ Im Planungsausschuss war diese Variante vorgelegt worden, bei der der Verkehr über eine neue Straße auf dem heutigen Bus- und Pkw-Parkplatz Brunnenallee 1, die Wilhelm-Schultheis-Straße und den unteren Teil der Richard-Kirchner-Straße geflossen wäre. 2. Die Fraktionen hoben folgerichtig die Haushaltssperren über die ersten Mittel für den Umbau des Stadtrings auf. So kann die Stadtverwaltung das Errichten der Kreisel an Wäschebachkreuzung und Lindentor mit Baustart im laufenden Jahr einleiten. 3. Das Parlament entschied sich einstimmig für den Scharnier-Planentwurf, den das Preisgericht zum Sieger erkoren hat und den auch der Planungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung favorisiert hatte. Konzept ohne LuxusDas Konzept des Berliner Büros „SINAI“ erhielt den Zuschlag, weil es einfach ist, auf Luxus verzichtet und den Parlamentariern bei den weiteren Beratungen viel Gestaltungsspielraum lässt. Das „Ringen um die Details“, wie es FWG-Fraktionsvorsitzender Dr. Hans Schultheis formulierte, beginnt nach der Kommunalwahl.

Wesentliche Punkte zeichnen sich ab: 1. ein Einmündungsbereich zwischen Breitem Hagen und Allee, der das Funktionieren des Verkehrs garantiert, 2. das strikte Einhalten des vorgegebenen Kostenrahmens,3. die Zahl der Parkplätze vor den Geschäften und in ihrer unmittelbaren Nähe.

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