Bad Wildungen

Heloponte ein Millionengrab

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- Bad Wildungen (höh). Die Kalkulation externer Berater für die Sanierung der Freizeitanlage Heloponte verschlug vielen Stadtverordneten den Atem.Über 8 Millionen Euro soll die Schönheitskur des Familienbads kosten.

„Das sind notwendige Investitionen in den technischen Bereich, aber auch einige Punkte, die zu tun haben mit einer Angebotsverbesserung“, skizzierte Bürgermeister Volker Zimmermann in der Stadtverordnetenversammlung in der Wandelhalle ein Bündel von Maßnahmen.

Die Freizeitanlage wurde in den Jahren 1975/76 in der Sonderau errichtet und ist seit 1977 mit ihrer Kombination aus Hallen-, Freibad und Eislaufbahn eine der wichtigsten ganzjährig nutzbaren Freizeiteinrichtungen in der Region. Sauna, Gastronomie und Fitness runden das Angebot ab. Nach 35 Jahren stehen umfangreiche Sanierungen der Bausubstanz und der Technik an. Das Familienbad ist vom Beckenboden bis ins Dach ein Sanierungsfall. Das Stadtbauamt hat zwei Architektenbüros beauftragt, ein erstes Sanierungskonzept für das Hallenbad zu erarbeiten.

Die erste Sanierungsstudie des Planteams Ruhr endet mit zwei Varianten. Ein 34 Seiten umfassender Sanierungsplan mit erster grober Kostenberechnung ist Grundlage der Diskussion, die im Parlament angestoßen wurde und die Wildunger Stadtpolitik in diesem Jahr beherrschen wird. Die Stadtverordneten nahmen die Vorlage zur Kenntnis und überwiesen sie zur weiteren Beratung an den Planungs- und Finanzausschuss, der am 2. März um 19 Uhr tagt.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Mittwoch, 2. Februar

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