Martin Winkler vermittelt beim Chorworkshop Tipps an Sängerinnen und Sänger

„Hier geht es um den Spaß am Singen“

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Mit vollem Einsatz dabei: Begeistert waren die Sängerinnen und Sänger des Waldeckischen Sängerbundes von der Stimmbildung mit Martin Winkler.

Waldeck-Sachsenhausen - 150 Sängerinnen und Sänger waren der Einladung des Waldeckischen Sängerbundes zu einem Chorworkshop nach Sachsenhausen gefolgt.

Martin Winkler, Gesangspädagoge und Dirigent aus Dreieich, probte mit den Teilnehmern, machte Stimmübungen mit ihnen, gab ungewöhnliche Tipps und schaffte in drei Stunden, wofür Dirigenten Woche für Woche hart arbeiten.

Alle merkten sehr schnell: Hier geht es nicht um einzelnes Vorsingen, Noten lesen oder geprüft werden. Hier ging es allein um Spaß am Singen. Und das strahlte Manfred Winkler mit jedem seiner humorvollen Worte auch aus. Sein Wunsch war es, dass die Sänger motiviert aus dieser Stimmbildung gehen und dass sie erkennen, wo ihre Möglichkeiten liegen. Das gelang ihm scheinbar spielend, so wie die Anwesenden begeistert bei der Sache waren. Atemübungen, Hände zur Decke strecken, Schultern unter das Ohrläppchen ziehen, leichtes Hüpfen sowie Beine und Hände ausschütteln, Konzentration, das und vieles mehr gehörte zur Vorbereitung, bevor es für die Sänger darum ging, ihr ureigenes Instrument, nämlich die Stimme, besser kennenzulernen. „Singen heißt klingend ausatmen“ oder „Wir atmen nicht mehr, wir öffnen den Mund und staunen ein O“ lauteten Leitsätze des Pädagogen, der manchmal ganz bewusst überzeichnete.

Auch bei der Fortbildung für Chorleiter am Vormittag ermutigte der Preisträger des Deutschen Chorwettbewerbs seine aufmerksamen Zuhörer dazu, auf eigene Art und Weise den Funken zu entfachen, und diskutierte mit ihnen die Frage „Wo befindet man sich mit den Chören?“. Bruno Mecke, Vorsitzender des Waldeckischen Sängerbundes, dankte Martin Winkler, der nun schon zum wiederholten Male zu Gast beim Sängerbund war, für seinen beispielhaften Einsatz im Chorwesen. (wh)

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