Jetzt ist es offiziell: Gemeinsamer Amtsbezirk Bad Wildungen-Edertal

Hochzeit im Standesamt

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Edertal/Bad Wildungen - Nach längerer Verlobungszeit haben Edertal und Bad Wildungen die kommunalpolitische Ehe beim Standesamt offiziell vollzogen. Nur die Trauringe fehlten bei der formellen Vertragsunterzeichnung im Bad Wildunger Rathaus.

„Ein wichtiger Schritt, der jetzt formal vollzogen wird“, kommentierte Wildungens Bürgermeister Volker Zimmermann. Beide Kommunen versprechen sich vom gemeinsamen Standesamtsbezirk eine Kostenentlastung, denn teure Software und Technik müssen nur einmal vorgehalten werden, und die Administration ist in einer Hand.

„Es wird nicht dazu führen, dass etwas in der Dienstleistung schlechter wird, sondern es wird besser“, zeigte sich Zimmermann zuversichtlich.

Magistrat, Gemeindevorstand und Parlamente haben den neuen Standesamtsbezirk Bad Wildungen-Edertal abgesegnet. „In Edertal war es begleitet von einer Protestbewegung“, erinnerte Bürgermeister Wolfgang Gottschalk an eine Aktion der Fraktion „Wir Edertaler“. „Ich betone ausdrücklich: Mit dieser Zusammenlegung ist in keiner Weise ein Nachteil verbunden.“ Trauungen finden in gewohnter Weise auch künftig im Edertal statt. „Sämtliche Anliegen werden auch weiterhin so fachkundig bearbeitet, wie das bisher der Fall war.“ Gottschalk sprach bei der Vertragsunterzeichnung von einem historischen Moment und einem „weiteren Baustein der bisherigen Zusammenarbeit“. An der Vertragsunterzeichnung nahmen auch die Edertaler Standesbeamten Jens Althoff und Caroline Gockel sowie deren Bad Wildunger Kolleginnen Uta Bubenhagen und Stefanie Grede teil.

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