Paten der Sperrmauerbeleuchtung geehrt

„Idee mit vielen Vätern“ ermöglicht

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Zum Dank für die Unterstützung der Sperrmauerbeleuchtung stellte die Gemeinde Edertal eine Tafel mit den Sponsorennamen auf (oben) und lud die Firmenvertreter zu einem Fest ein, bei dem „Master of Fire“ Rainer Krippner brenzlige Unterhaltung bot.Fotos: Wilhelm Figge

Edertal-Hemfurth - Die Gemeinde Edertal hat sich mit einer Tafel auf dem Sperrmauervorplatz und einer Feier bei Sponsoren bedankt, die die ganzjährige Beleuchtung der Talsperre ermöglicht haben.

Manche konnten gar nicht warten: Die Sponsorensuche für die dauerhafte Beleuchtung der Sperrmauer war im vergangenen April grade erst diskutiert worden, als der erste Geldgeber seinen Anteil überwies. Zwölf weitere lokale und regionale Unternehmen folgten, gemeinsam zahlten sie mit knapp 25000 Euro einen großen Teil der 55000 Euro teuren Installation.

Mit der Summe statteten Elektriker und die „Kletterprofis“ um Holger Blume die 39 Wasserdurchläufe mit LED-Beleuchtung in wechselnden Farben aus. Bei der Dankesfeier für die Sponsoren schilderte Blume die Arbeiten: Die Leere unter ihm machte dem gelernten Höhenretter wenig aus, die Staubverwirbelungen durch Arbeit und Wind überraschten ihn aber: „Ich konnte beim ersten Mal gar nicht mehr gucken, wo es lang geht.“ Etwas Aufregung zur Feier brachte auch Flammenkünstler Rainer Krippner. Zuvor lief Uli Kleins Videomontage über die Geschichte der Sperrmauer.

Als weiteres Dankeschön stellt die Gemeinde eine Tafel beim Sperrmauervorplatz auf, welche für 20 Jahre die 13 Unternehmen festhält, die je knapp 2000 Euro gezahlt haben: Big Drum Engineering, die Bauunternehmen Wachenfeld und Fisseler, Stratmann Abfallwirtschaft, den Fritzlarer Gärtnerhof, die E.on-Kraftwerksgruppe, die Kasseler Bank, Oppermann Kies, Kassel Airport, die Fischzucht Rameil, Electro Lübcke, Wilke Wurst und FingerHaus.

Bürgermeister Klaus Gier dankte auch den „Kletterprofis“ und dem Wasser- und Schifffahrtsamt, welches die Pläne unterstützt habe. Die Ortsgemeinschaft und den Verkehrsverein um Frederik Westmann würdigte er als weitere der „vielen Väter der Idee“. Das Land übernahm 20000 Euro, die Gemeinde rund 10000 Euro. Für das einmal im Jahr installierte Vorläuferprojekt „Blaue Nacht“ bezahlte die Gemeinde jährlich knapp 4500 Euro.

Von Wilhelm Figge

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