Angebot für Flüchtlinge und andere Gäste ohne eigenen Internet-Anschluss

Internet-Teestube öffnet im Mehrgenerationenhaus

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Nicht Tee trinken und abwarten, sondern Tee trinken und im Netz surfen ist angesagt in der neuen Internet-Teestube im Mehrgenerationenhaus.Foto: Schuldt

Bad Wildungen - Auch wer keine Ahnung von Computern hat, kann ab 4. Februar im Mehrgenerationenhaus unter Anleitung das Internet nutzen und auf diesem Weg zum Beispiel Kontakt zu Freunden und Familie aufnehmen.

Das Mehrgenerationenhaus mit seiner Koordinatorin Maddalena Schützenmeister und die Caritas-Konferenz St. Liborius Bad Wildungen in Gestalt von Christine Goebel laden zu diesem gemeinsamen, neuen Angebot der beiden Einrichtungen ein.

Die bereits bestehende „Teestube“ mit Margarethe Schoplick im Mehrgenerationenhaus mausert sich auf diese Weise zur „Internet-Teestube“. Seit Längerem hat Margarethe Schoplick im Wohnzimmer des MGHs Alte Schule bei einer Tasse Tee oder Kaffee eine offenes Ohr für alle Besucher. Zusammen mit Helene Mahfoud hilft sie künftig Gästen ohne eigenen Internet-Anschluss zu Hause und/oder ohne Kenntnisse im Umgang mit der Technik dabei, das Netz zu nutzen: für Kontakte, Recherchen oder gar Fortbildung.

Eine wichtige Zielgruppe dieses Angebotes sind Flüchtlinge, die so zum Beispiel die Chance bekommen, mal wieder etwas von ihren Familien in der Ferne zu erfahren. „Das Erzbistum Paderborn ermöglicht dieses Projekt, indem es Geld unter anderem für den Kauf zweiter Notebook-Computer zur Verfügung gestellt hat“, erklärt Christine Goebel.

Die Internet-Teestube öffnet jeden Mittwochvormittag von 11 bis 13 Uhr. Am Nachmittag laufen in den Räumen des Diakonischen Werkes Flüchtlingsberatungen. Vor diesen Beratungen können die Notebooks daher genutzt werden. „Auch wir vom Mehrgenerationenhaus stehen mit Rat und Tat zur Seite, falls Fragen beim Umgang mit dem Computer auftreten und Frau Schoplick und Frau Mahfoud gerade nicht verfügbar sind“, ergänzt Maddalena Schützenmeister.(su)

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