Papa Bélas Dixie-Kings sind von Beginn an in Bad Wildungen dabei

Ein Jazz-Festival-Gast der ersten Stunde bestreitet stets den letzten Auftritt

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Papa Béla, ein Urgestein des Wildunger Jazz-Festivals.

Bad Wildungen. Es ist gute alte Tradition, dass auf der Jazz-Festival-Bühne am Kirchplatz Papa Béla mit seinen Dixie Kings als letzte Band auftritt.

Keine Massen versammeln sich dazu, aber stets kommt eine große Zahl von Papa-Béla-Fans, die er mit seiner urigen New Orleans Musik begeistert. Béla von Serènyi ist der im Geburtsregister von Budapest eingetragene Name von Papa Béla, wo er im Jahre 1942 geboren wurde. Als Siebenjähriger kam er im Jahre 1949 nach Kassel, ging dort zur Schule und studierte Germanistik. Anschließend war er als Deutschlehrer tätig, zuletzt in Warburg, wo er bis heute lebt. Im Jahre 1958 gründete Béla eine erfolgreiche Skiffle-Band, legte allerdings sein Banjo weg, als mit den Beatles die Beatzeit ausbrach und rockte auf einer Gitarre. 1982 entstanden die „Papa-Béla Dixiekings“, die seitdem nicht nur in der nordhessischen Region auftritt, sondern auch schon im benachbarten Ausland erfolgreich war. Beim Wildunger Jazzfestival ist Papa Béla von Anfang an mit dabei. Mit „Papa Jazz“ Günther Blaschke, dem Begründer des Festivals, verband Bèéa eine enge Freundschaft, aus der auch eine Reihe von Open-air-Konzerten am Edersee als Ergebnis hervorgingen. (szl)

Mehr in der WLZ vom 07.06.2016

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