Stadt: Arbeiten an Kreiseln in Laustraße und Kaiserlindendeck laufen planmäßig

Ab Juli ist hier erstmal dicht,...

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Die Pflasterarbeiten am Postplatz gehen dem Ende entgegen. Das Grau erschreckt derzeit noch manchen, doch die Politiker wählten den Farbton aus. Der Bürgermeister rät dazu, vor einem Urteil abzuwarten, wie sich der Platz in der Gesamtheit darstellt, wenn

Bad Wildungen - Die Arbeiten an den beiden Kreiseln Laustraße und Kaiserlindendeck gehen planmäßig voran. „Die Teermaschine ist bestellt“, kündigt Bürgermeister Volker Zimmermann an.

Das bedeutet auch: Ab Anfang Juli werden die beiden neu gestalteten Verkehrsknotenpunkte für den Verkehr frei gegeben. „Es kann passieren, dass die Firma zu Zeiten arbeitet, an denen andere Leute frei haben, um das Einhalten des Termins zu garantieren“, fügt der Rathauschef hinzu. Mit der Freigabe ändert sich für den Verkehr in der Stadt erneut eine Menge, mehr als ursprünglich vorgesehen – zum Besseren, wie die Stadtverwaltung überzeugt ist.

Komplett gesperrt sind allerdings ab Anfang Juli beide Fahrspuren im künftigen Scharnier einschließlich des Eselspfades. Dafür dürfen die Autofahrer von der Brunnenallee nach links abbiegen, denn auf dem Breiten Hagen gilt dann komplett Gegenverkehr. Neu, weil bislang erst für den Abschluss des Gesamtprojekts 2013 vorgesehen: Vom Wäschebachkreisel darf man ab Anfang Juli auch bergauf Richtung Stresemannstraße fahren. Das Einfädeln von zwei Spuren auf eine den Berg hinunter hat damit ein Ende.

Die Planer sind sich sicher, dass die langen derzeitigen Staus vor dem Kreisel nach einer Übergangsphase der Vergangenheit angehören, weil sich die Verkehrsströme neu orientieren. Wer zum Beispiel von der Allee aus Richtung Altwildungen aus der Stadt möchte, kann dies künftig sowohl von der Allee selbst aus als auch von der Laustraße aus tun und spart sich den Umweg über den Wäschebachkreisel.

Graues Pflaster so gewollt

Auf dem Postplatz gehen unterdessen die Arbeiten am Pflaster dem Ende entgegen. Erste Kritik angesichts der grauen Fläche wird bei Passanten laut, „doch die Abgeordneten haben im Ausschuss genau dieses Pflaster ausgewählt und eines mit einem mehr rötlichen Einschlag abgelehnt“, erinnert Robert Hilligus vom Stadtbauamt. Außerdem müsse man den Gesamteindruck abwarten, wenn alles fertig sei. „Das Blaue Band, das integriert wird, bestimmt die Optik des Platzes wesentlich mit, der künftig vermehrt für Veranstaltungen genutzt werden kann und soll“, erklärt der Bürgermeister.

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