Mit dem jüngsten Beschluss der Stadtverordneten sei der Weg zum Versorgungsbad nicht vorgezeichnet

Junge Union hält Heloponte-Aktion für überzogen

Bad Wildungen - Seit der letzten Stadtverordnetensitzung werden auf einer Facebook-Seite Stimmen für den Erhalt des Heloponte gesammelt. Seit gestern läuft außerdem eine Unterschriftenaktion dazu (siehe Bericht oben).

Die Junge Union Bad Wildungen - Edertal hält diese Reaktion für überzogen, schreibt sie in einer Pressemitteilung. So gehe es zunächst nur darum, ein tragfähiges Konzept für die Zukunft des Bades zu erstellen. Dies sei auch Forderung der Wildunger CDU-Fraktion. Es sei voreilig, aus der Entscheidung der Stadtverordneten den Schluss zu ziehen, dass das Heloponte zu einem reinen Versorgungsbad werde. Die Sanierungen von Rutsche und Eisbahn seien zurückgestellt worden, bis ein Konzept für die Zukunft des Heloponte vorliege, meint die Junge Union. Vorsitzende Nargisa Kadyrova : „Es ist doch nur logisch und konsequent, dass man Geld für Reparaturen erst dann investiert, wenn Klarheit über die weitere Gestaltung der Freizeiteinrichtung besteht.“

Diese Zukunft könne durchaus auch eine für Jugendliche positive und attraktive sein. Schriftführerin Viktoria Wegelin: „ Der Jungen Union ist der Stellenwert des Heloponte für die Freizeitgestaltung der Jugendlichen in der Region bewusst. In die weiteren Pläne für die Zukunft der Freizeitanlage wollen wir uns gerne einbringen.“ Machbar sei aber nur, was bezahlbar ist. Allzu hohe Erwartungen müsse man daher dämpfen.

Die Stadtverordnetenversammlung und allen voran der Bürgermeister sei nicht erst nach Bekanntwerden der Probleme beim Heloponte gefordert, Freizeitmöglichkeiten gerade für junge Leute zu entwickeln. Dass es hier schon seit Jahren nicht vorangehe, sei offenkundig. Die vielfache Kritik bei Facebook sollte daher den Bürgermeister antreiben, in alle Richtungen zu denken, schließt die Junge Union.(r)

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