Wega

Kanus kentern an Ederbrücke

- Bad Wildungen-Wega (höh). Für ein Großaufgebot an Rettungskräften sorgte am Montag ein Kanu-Unfall in Wega. Ein Ehepaar aus Niedenstein fuhr vor einen Brückenpfeiler und kenterte in der Eder. Fünf Jugendliche wollten helfen und nahmen ebenfalls ein unfreiwilliges Bad.

Um 14.42 Uhr alarmierte die Leitstelle die Einsatzkräfte. Als die Feuerwehren aus Wega und Bad Wildungen, die Besatzungen von zwei Rettungswagen und einem Notarztwagen und die Polizei vor Ort eintraf, hatten sich alle sieben beteiligten Kanufahrer bereits aus eigener Kraft ans Ufer gerettet.

Nach Polizeiangaben war eine Gruppe von Jugendlichen und Erwachsenen aus Niedenstein in fünf Kanus unterwegs. Von Affoldern aus sollte der Pfingst-Ausflug bis zum Wehr nach Fritzlar führen. Für die Besatzung von drei Kanus war die Flusspartie aber schon in Wega zuende. Ein 61-jähriger Mann und seine 56 Jahre alte Ehefrau fuhren dort mit ihrem Kanu vor einen Brückenpfeiler und kenterten.

Die Kinder des Paars im nachfolgenden Boot – 19 Jahre alte Zwillinge – sowie ein 17-jähriger Jugendlicher und zwei 15 und 16 Jahre alte Mädchen in dem dritten Boot der Gruppe wollten dem Ehepaar zu Hilfe kommen und kenterten ebenfalls. Alle sieben gelangten mit kleineren Blessuren, aber ansonsten unversehrt ohne fremde Hilfe an das Ufer, so ein Polizeisprecher.

Die Stützpunktfeuerwehr und die Wegaer Freiwilligen waren mit 35 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen angerückt und brauchten glücklicherweise nicht mehr einzugreifen.

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