Bad Wildungen

Mit Kaufpreis die Schulden abtragen

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- Bad Wildungen (höh). Längst besiegelt ist das „Aus“ für die Berufsakademie. Über die Zukunft des Hauses in der Eichlerstraße herrschte im Finanzausschuss Einigkeit: Das Gremium schlägt dem Stadtparlament den Kauf des Gebäudes vor. Eine Summe wurde noch nicht genannt.

Die Tage der Berufsakademie Nordhessen (BA) sind gezählt, seit die Fachhochschule Gießen/Friedberg mit breiter Unterstützung der Landes- und Kommunalpolitik mit ihrem Angebot „Studium Plus“ nach Waldeck-Frankenberg gekommen ist. Im neuen Kurhaus in der Langemarckstraße wurden kürzlich die Hörsäle in Betrieb genommen.Die Berufsakademie Nordhessen ist Auslaufmodell und soll noch in diesem Jahr abgewickelt werden, teilte Wolfgang Nawrotzki (SPD) mit, der die Ausschusssitzung in Vertretung des Vorsitzenden Helmut Simshäuser (CDU) leitete.

Da die Berufsakademie auch Eigentümerin der Immobilie in der Eichlerstraße ist, stellte sich die Frage nach der Zukunft des Anwesens. Sieben Mietparteien sind darin angesiedelt: Volkshochschule, Werner-Wicker-Klinik und ein Zahnarzt haben Räume angemietet, aus Raumnot nutzt auch das Gustav-Stresemann-Gymnasium das Gebäude. Ferner sind drei Wohnungen untergebracht.

Der Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einmütig den Kauf des Gebäudes. „Allerdings vorbehaltlich der Beratung in den Fraktionen, und die finden erst in dieser Woche statt“, kommentierte Nawrotzki. Die Summe, über die der Ausschuss im nicht öffentlichen Teil der Sitzung beriet, nannte Nawrotzki nicht. Nur so viel: Mit dem Kaufpreis könne die Berufsakademie einen großen Teil ihrer Schulden abtragen.

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