Waldeck/Edertal/Vöhl

Kein „Hotel-Sterben“ am Edersee

- Edersee (höh). Ausbleibende Touristen am Edersee, Gastronomen, die nicht an einem Strang ziehen und Hotels in Existenznot – ein Beitrag in der Hessenschau am Dienstagabend lässt die Wellen der Empörung hochschlagen.

„Dieser Bericht kommt zur Unzeit“, ärgert sich der Waldecker Bürgermeister Jörg Feldmann. Denn gerade rüsten sich Serviceanbieter und touristische Leistungsträger für eine gemeinsame Werbeaktion im Kasseler DEZ-Einkaufszentrum. „Da wird zurzeit sehr viel bewegt“, urteilt Feldmann. Der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbands Bad Wildungen, Christian Gerlach, wundert sich über das in dem Fernsehbeitrag deutlich werdende Horrorszenario von ausbleibenden Touristen am See. Gerlach zog nämlich ein zufriedenstellenes Resümee. „Wenn es immer so gut läuft, wie in den beiden vergangen Jahren, können wir zufrieden sein“, sagt der Hotelier aus Nieder-Werbe zuversichtlich. Erfreuliche Zahlen „Wir sind am Edersee gut aufgestellt“, deutet er auf den Vergleich mit anderen Mittelgebirgsregionen hin. Das habe er auch einem Mitarbeiter des Hessischen Rundfunks deutlich so gesagt, der kürzlich ganz gezielt nach Beherbergungsbetrieben am Edersee gefragt habe, die um ihre Existenz kämpfen oder sich um Nachfolger sorgen. „Wenn es Probleme bei der Betriebsübergabe gibt, hat das aber meist ganz andere Gründe“, deutet Gerlach an. Von einem Hotel-Sterben am Edersee könne jedenfalls keine Rede sein. Der Geschäftsführer der Edersee-Touristic, Wolfgang Müller, wartet sogar mit Rekordzahlen beim Tourismus auf. Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ-Ausgabe vom Samstag, 17. April 2010.

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