Polizei gibt erste Ermittlungsergebnisse zur Serie von Kleinbränden bekannt

Kind soll in Wildungen Feuer an Müllcontainern gelegt haben

Bad Wildungen. Die Ermittlungen zur Serie kleiner Brandstiftungen, die in der zurück liegenden Woche Polizei und Feuerwehr beschäftigte, haben laut Polizeipressesprecher Volker König zu ersten Ergebnissen geführt. Ein Kind ist demnach dringend tatverdächtig.

Bei einer Durchsuchung fanden Beamte einen Bunsenbrenner und weiteres Material. Die Utensilien dienten vermutlich dazu, die drei Papier-Mülleimer und -Container anzuzünden, die vorige Woche durch Flammen zerstört wurden. Zuletzt soll demnach ein Baum zum Ziel des strafunmündigen Verdächtigen geworden sein. Weitere Details gibt die Polizei zu dem Fall nicht heraus, weil Kindern in ihren Persönlichkeitsrechten besonders geschützt sind, auch wenn sie mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Anders, als die Polizei ursprünglich annahm, zählt die Zerstörung der Informationstafel im Parkdeck Kaiserlindendeck vorige Woche mittels Feuers nicht zu der Serie, die dem Kind zur Last gelegt wird. Hier steht weiterhin die Frage im Raum, wer die Kunststoff-Tafel zum Schmelzen brachte. Der Altstadtverein hatte sie installiert. (su)

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